UniEuroRenta Corporates A-Fonds: 01/2018-Bericht, europäische Unternehmensanleihen nachgegeben - Fondsanalyse


06.03.18 11:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Im von steigenden Zinsen geprägten Umfeld gab der Gesamtmarkt für europäische Unternehmensanleihen zum Jahresauftakt etwas nach, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEuroRenta Corporates A Fonds (ISIN LU0117072461 / WKN 940637).

Auf Indexebene (ICE BofA Merrill Lynch Euro Corporate-Index, ER00) hätten entsprechende Investment Grade-Papiere leicht ins Minus (0,3 Prozent) tendiert. Die Risikoprämien (Asset Swap Spreads) hätten sich hingegen um sieben auf 37 Basispunkte einengen können. Am Primärmarkt sei das Angebot, das geringer als erwartet gewesen sei, unterhalb der hohen Nachfrage geblieben. Die neuen Anleihen seien häufig auf der Sekundärmarktkurve der jeweiligen Unternehmen gehandelt worden und hätten dennoch am Markt noch weitere Zugewinne verbuchen können. Nachrangsegmente hätten sich entgegen dem allgemein rückläufigen Trend positiv entwickelt. Sowohl Industrie- als auch Finanzanleihen hätten im Berichtmonat wieder leicht zulegen können.

Die Europäische Zentralbank (EZB) sei mit ihren Ankäufen stabilisierender Pol im europäischen Unternehmensanleihemarkt geblieben. Auch habe das makroökonomische Umfeld mit begrenzter Inflation und einer gut verlaufenden Berichtssaison der Unternehmen unterstützt. Verstärkte Aktivitäten im Bereich von Übernahmen und Zusammenschlüssen (M&A) seien für die Anleiheseite ratingschonend durchgeführt worden.

Der UniEuroRenta Corporates A Fonds habe sich dem negativen Gesamtmarkt im Januar nicht entziehen können. Dieser habe aber im Vergleich zu einem neutralen Marktportfolio eine etwas bessere Entwicklung erzielt. Dies sei im Wesentlichen auf die Einzeltitelauswahl des Managements (Vodafone, Energie Baden-Württemberg oder ABN Amro) zurückzuführen gewesen. Auf Sektorenebene hätten die Bereiche Telekommunikation sowie Banken positive Beiträge beigesteuert. Am Primärmarkt, der sich weitaus weniger aktiv als erwartet zeigte, beteiligten sich die Experten von Union Investment an einigen ausgesuchten Emissionen. Sie hätten Papiere von BMW, Enel, der Deutschen Bank, Selecta (High Yield) und Gas Natural gezeichnet.

Der weltweit wirtschaftlich synchrone Aufschwung bei moderater Inflation unterstütze Kreditrisiken. Die Experten von Union Investment gehen davon aus, dass sich die bislang erfolgten Spreadeinengungen aber nicht weiter fortsetzen werden. Der Zinsanstieg dürfte sich jedoch verlangsamen. (Stand vom 31.01.2018) (06.03.2018/fc/a/f)






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