SPDR EURO STOXX Low Volatility UCITS ETF: Chancen bei Eurozonen-Aktien mit Low-Volatility und Dividenden spielen


23.06.20 15:27
State Street Global Advisors

Boston (www.fondscheck.de) - Die globalen Aktienmärkte haben im Jahr 2020 im Zusammenhang mit COVID-19 und der damit verbundenen wirtschaftlichen Abschwächung einen erheblichen Rückschlag erlebt, so die Experten von State Street Global Advisors in ihrem SPDR Strategie Espresso.

Angesichts des Zeitpunkts und der Schwere, mit der die Pandemie kritische Länder wie Frankreich und Italien getroffen habe, sowie der Sektorzusammensetzung der europäischen Indices sei der Rückgang bei den Aktien der Eurozone besonders stark gewesen. Diese würden sehr empfindlich auf Ölpreise, Konsumgüter und Tourismus/Reisen reagieren und viel weniger mit dem Technologiesektor korrelieren (der verhältnismäßig stark vom Handel mit der "virtuellen Wirtschaft" profitiert habe). Das habe zu einer relativen Erholung der Aktien der Eurozone geführt, die aus der Sicht der Wertpapierpreise hinter den USA zurückbleiben würden - obwohl die großen europäischen Volkswirtschaften etwas früher wieder geöffnet hätten.

Wie man schon seit geraumer Zeit diskutiere, würden sich die Anleger angesichts der sich weiter stabilisierenden Aktienvolatilität zunehmend auf einen Markt vorbereiten, der wieder auf der Grundlage von Fundamentaldaten handeln werde. Die Erholung verlaufe nach wie vor langsam und es sei wahrscheinlich, dass sich die Unternehmen infolge der globalen Pandemie strukturellen Veränderungen unterziehen würden. Die Experten seien noch weit davon entfernt, Klarheit über eindeutige Gewinner zu haben, aber die Märkte würden sich weiter erholen. Der US-Markt habe fast alle Verluste der letzten Jahre wieder wettgemacht, und die wichtigsten Indices würden sich wieder ihren Allzeithochs von vor der Krise nähern. Die Indices der Eurozone würden weiterhin von Anlegern verkauft.

Die relative Möglichkeit, diese Erholung durch Aktien der Eurozone mitzuspielen, sei für Anleger nach wie vor attraktiv, vorausgesetzt, sie könnten das Portfolio durch das Eingehen von Long-Positionen in Aktien mit niedriger Volatilität und stabilen Dividendenstrategien schützen. Während viele Indices auf risikoärmere, weniger volatile Aktien abzielen würden, würden SPDR-ETFs eine Strategie mit geringer Volatilität bieten, die einer einfachen, aber effektiven Methodik folge.

Die von dem SPDR ETF der Experten verfolgte Low-Volatility-Strategie in der Eurozone biete zwei wichtige Merkmale, die sie von den Minimum-Volatility-Indices unterscheiden würden. Indices mit geringer Volatilität seien weitgehend "uneingeschränkt", was ihnen mehr Flexibilität bei der Ausrichtung ermögliche und sie seien "dynamischer", da sie häufiger ein Rebalancing vornehmen würden.

Diese Unterscheidungen würden dazu beitragen, dass niedrige Volatilität im Vergleich zu Minimum-Volatility-Strategien oft die geringste Volatilität (d.h. das höchste Faktorrisiko) aufweise. Der EURO STOXX Low Risk Weighted 100 Index (den der ETF der Experten nachbilde) biete das stärkste Exposure gegenüber dem (niedrigen) Volatilitätsfaktor.

In einem einfachen Handel könnten Anleger entweder das Risiko senken oder die Dividendenrendite ihres Portfolios erhöhen, während sie mit Hilfe von SPDR-ETFs, wie z.B. dem SPDR EURO STOXX Low Volatility UCITS ETF oder dem SPDR S&P Euro Dividend Aristocrats UCITS ETF (ISIN IE00B5M1WJ87 / WKN A1JT1B), weiterhin in Aktien der Eurozone investiert bleiben würden. Um mehr über diese Fonds zu erfahren und um die Performance-Historien einzusehen, könnten Anleger diesem Link folgen. (Ausgabe vom 22.06.2020) (23.06.2020/fc/a/e)






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