Metzler Multi Asset Dynamic A-Fonds: 12/2020-Bericht, Hoffnung auf eine deutliche Erholung - Fondsanalyse


02.02.21 11:00
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Multi Asset Dynamic A-Fonds strebt als Anlageziel die Erwirtschaftung einer marktgerechten Rendite mit entsprechender laufender Wiederanlage der Erträge an, so die Experten von Metzler Asset Management.

Um dies zu erreichen, würden maximal 90% des Wertes des Fonds in Aktien, aktienähnliche Papiere, Zertifikate auf Aktien und Aktienindices sowie Investmentanteile einschließlich ETFs, die überwiegend in Aktien investieren würden (Aktienfonds), angelegt. Mindestens 51% des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen im Sinne des § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz (InvStG) angelegt. Daneben könnten verzinsliche Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Indexzertifikate, sonstige verbriefte Schuldtitel, Investmentanteile einschließlich ETFs, sowie in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente erworben werden.

Es sei vorgesehen, in ein breit diversifiziertes Portfolio anzulegen. Die Diversifikation umfasse beispielweise Aktien globaler Aussteller, Staatsanleihen, Credit (Unternehmensanleihen inklusive High Yield, Emerging Markets Anleihen, Covered Bonds) und alternative Anlageklassen. Unter alternativen Anlageklassen verstehe man neben der Investition in Edelmetall ETCs auch Strategien, die sich langfristig unabhängig von der allgemeinen Marktrichtung der traditionellen Anlageklassen Aktien und Anleihen entwickeln könnten. Derivate könnten sowohl zur Absicherung als auch zur Ertragssteigerung eingesetzt werden.

Im Dezember habe das Infektionsgeschehen weiter auf hohem Niveau verharrt. So sei etwa in Deutschland die Zahl der täglichen Neuansteckungen zeitweise auf über 30.000 pro Tag gestiegen. Da vielerorts die Kapazitäten auf den Intensivstationen knapp geworden seien, hätten die Regierungen weitere Lockdown-Maßnahmen in Kraft gesetzt. Zudem hätten Meldungen über eine Mutation des Coronavirus verunsichert, die in Großbritannien entdeckt und als deutlich ansteckender als das bisher verbreitete Virus eingestuft worden sei. Gleichzeitig sei in Großbritannien und später auch in der EU im Dezember mit den ersten Impfungen gegen das Coronavirus begonnen worden. Es gelte als wahrscheinlich, dass in vielen Ländern im Verlauf der kommenden Monate einhergehend mit den Impffortschritten ein flächendeckender Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus erzielt werden könne.

Die Finanzmärkte seien im Dezember trotz hoher Neuansteckungsraten weitestgehend stabil bis freundlich geblieben. Zudem hätten sie weitere Unterstützung durch die Politik und die Zentralbanken erhalten. So seien etwa in Japan und den USA neue Konjunkturpakete verabschiedet worden; die EZB habe das so genannte Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) um 500 Mrd. EUR erhöht und weitere langfristige Refinanzierungsmöglichkeiten für die Banken zu sehr attraktiven Konditionen zur Verfügung gestellt. Zudem habe EZB-Präsidentin Lagarde betont, dass man bereit sei, nötigenfalls noch mehr zu tun.

Der massive Eingriff der Zentralbank in die Märkte habe sich im weiterhin sehr niedrigen Zinsniveau gezeigt und darüber hinaus die Aktienmärkte unterstützt. Erfreulich sei im Dezember die Tatsache gewesen, dass nach den festgefahrenen Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien in letzter Minute doch noch ein Handelsabkommen vereinbart worden sei, wenngleich noch einige Unklarheiten bei der Umsetzung bestünden.

In der Berichtsperiode hätten die Experten von Metzler Asset Management die Gewichtung der Aktien im Fonds weitgehend unverändert belassen und seien leicht über der strategischen Aktienquote positioniert. Dass die Unsicherheit resultierend aus politischen Themen spürbar nachgelassen habe und die Verfügbarkeit und Zulassung mehrerer Impfstoffe in greifbare Nähe gerückt seien, schüre Hoffnung auf eine deutliche Erholung des Wachstums im Jahr 2021. (Stand vom 30.12.2020) (02.02.2021/fc/a/f)





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