Metzler European Dividend Sustainability Class A-Fonds: Q1/2019-Bericht, Wertzuwachs von 10,8% - Fondsanalyse


03.05.19 10:30
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Das Ziel des Metzler European Dividend Sustainability Class A-Fonds (ISIN IE00BYY02855 / WKN A14V5P) ist es, eine langfristige Wertsteigerung zu erzielen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Um dies zu erreichen, investiere der Fonds diversifiziert überwiegend in europäische Aktien und aktienähnliche Wertpapiere. Der Anlageschwerpunkt liege auf Unternehmen, die in der Vergangenheit Dividenden ausgeschüttet hätten oder die ein hohes Potenzial aufweisen würden, in der Zukunft Dividenden zu zahlen.

Neben dem Anlageschwerpunkt "Dividenden" sei ein zugrunde liegender und integraler Bestandteil der Auswahlstrategie des Fonds, in "nachhaltige" Anlagen, also in Anlagen, die Nachhaltigkeitskriterien des Investmentmanagers erfüllen würden, zu investieren. Um festzulegen, ob eine Anlage nachhaltig sei, führe der Investmentmanager für alle aktuellen und vorgeschlagenen Anlagen einen Screening-Prozess zur Nachhaltigkeit durch. Dieser Screening-Prozess basiere auf der Analyse von definierten Kriterien durch den Investmentmanager; hier handle es sich um Umwelt- (z.B. Abfallentsorgung), soziale (z.B. Verbraucherschutz) und Governance-Kriterien (z.B. Ressourcenmanagement), die zur Bewertung der Nachhaltigkeitsperformance eines Unternehmens beitragen würden.

Ein Engagement in Währungen und an Aktienmärkten könne durch derivative Finanzinstrumente abgesichert werden. Der Fonds werde so verwaltet, dass die Eignung für den französischen "Plan d'Épargne en Actions" ("PEA") sichergestellt sei.

Im ersten Quartal hätten sich die europäischen Aktienmärkte deutlich von den starken Verlusten im letzten Quartal 2018 erholt. Die Stimmung der Anleger habe sich etwas aufgehellt, die Hoffnung auf Lösungen für die verschiedenen politischen Baustellen wie Handelskonflikt oder Brexit sei gestiegen. Der ausgeprägte Umschwung an den Aktienmärkten habe daher weniger auf den fundamentalen Unternehmensdaten beruht. Der Fonds sei um 10,8% gestiegen und damit schwächer als der breite europäische Markt.

Insbesondere zyklische Sektoren hätten sich gut entwickelt. So habe der Fonds von seiner Übergewichtung im Sektor Real Estate profitiert, dem das Signal der Zentralbanken in die Karten gespielt habe, zunächst keine Zinserhöhungen ins Auge zu fassen. Ebenfalls positiv gewesen sei das Übergewicht und das gute Stockpicking in den Sektoren Finanzdienstleistungen und Chemie.

Dagegen habe sich die Untergewichtung im Sektor Nahrungs- und Genussmittel negativ auf die Wertentwicklung des Fonds ausgewirkt. Auf die Performance habe zudem das Stockpicking bei Telekommunikationsunternehmen gedrückt. Auch habe der Fonds darunter gelitten, keine Einzelhandelstitel im Portfolio zu haben - der Sektor habe sich im ersten Quartal sehr gut entwickelt.

Zu den Gewinnern auf Einzeltitelebene hätten die Vermögensverwalter Partners Group (22,3%) aus der Schweiz und Amundi (21,7%) aus Frankreich gezählt. Die Aktien des französischen Bau- und Infrastrukturkonzerns Vinci seien um 20,5% gestiegen, da die Anleger die guten Zahlen honoriert hätten, die insbesondere aus den langlaufenden Konzessionen im Autobahn- und Flughafenbereich resultiert hätten. Dagegen hätten die Papiere der schwedischen Swedbank (-29,6%) verloren, nachdem sich die Bank Geldwäschevorwürfen ausgesetzt gesehen habe. Auch die Aktien von 1&1 Drillisch (-28,7%) hätten enttäuscht. Das Unternehmen plane, ein eigenes Mobilfunknetz aufzubauen, was die Marktteilnehmer eher skeptisch aufgenommen hätten.

Im Fonds haben wir unsere Positionierung im Öl- und Gassektor angepasst, so die Experten von Metzler Asset Management. Die Experten hätten ihre Beteiligungen in Equinor (Norwegen) und Total (Frankreich) reduziert und dafür Werte der finnischen Neste aufgenommen, die sich stark in den Themen Renewable Fuel und Biochemikalien engagiere und von der Abkehr von fossilen Brennstoffen profitieren dürfte. Außerdem hätten die Experten von Metzler Asset Management die Papiere des Logistikunternehmens B&S verkauft, das die im Zuge des Börsengangs verkündeten Ziele verfehlt habe. Neu in den Fonds hätten die Experten Aktien der französischen Luxusunternehmen LVMH und L'Oréal gekauft, die von der weiter hohen Nachfrage nach Luxusgütern vor allem aus China profitieren dürften. (Stand vom 29.03.2019) (03.05.2019/fc/a/f)





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