MainFirst - Global Equities Fund: Das sind die größten Unternehmen der Welt im Jahr 2025 - Fondsanalyse


12.03.18 14:00
MainFirst Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Bis zum Jahr 2025 wird sich auf der Liste der weltweit größten Unternehmen einiges verändern, so die Experten von MainFirst Asset Management.

Eine aktuelle Prognose von MainFirst Asset Management ergebe: Während heute Apple, Alphabet und Microsoft die höchste Marktkapitalisierung aufweisen würden, würden 2025 voraussichtlich Alibaba, Tencent und Amazon das Ranking anführen. "Sie profitieren in den kommenden Jahren von den Zukunftsthemen E-Commerce, künstliche Intelligenz, digitale Werbung und selbstfahrende Autos", erkläre Frank Schwarz, der die Analyse geleitet habe.

Mit dem von ihm gemanagten MainFirst - Global Equities Fund (ISIN LU0864710602 / WKN A1KCCP) investiere Schwarz seit fünf Jahren erfolgreich in Börsenunternehmen, die von solchen Trends profitieren würden. Im Jahr 2017 habe der Fonds eine Wertentwicklung von 39 Prozent erzielt, seit der Auflegung vor fünf Jahren von 125 Prozent. "Die voraussichtlichen Verschiebungen bis 2020 sind bereits nahezu in den Aktienkursen eingepreist, deshalb werfen wir unseren Blick weiter voraus, um die besten Investmentchancen zu identifizieren", so der Fondsmanager, der mit seinem Team ein Universum von rund 700 globalen Unternehmen beobachte.

Auffällig sei, dass bis 2025 die regionale Verschiebung zugunsten von Asien zunehmen werde. "Unter den bedeutendsten 20 Konzernen werden dann die meisten ihren Sitz in China, Südkorea und Taiwan haben. Nur die US-Westküste rund ums Silicon Valley kann als Standort noch mithalten. Europa hingegen ist völlig abgehängt - und ein Comeback erscheint nicht realistisch", kommentiere Schwarz. 2017 hätten mit Nestlé und AB Inbev noch zwei Unternehmen unter den Top-20 ihre Zentrale in Europa gehabt, schon ab 2020 würden die MainFirst-Experten erwarten, dass kein einziges europäisches Unternehmen es mehr in die Liste schaffe.

"Vor 50 Jahren war das noch ganz anders, als Konzerne aus der Automobil-, Öl- und Stahlbranche ganz oben standen. Nun aber booten Technologiewerte alle anderen aus", erkläre Schwarz. Als Gründe nenne er: "Hierzulande sind eher globale Markenhersteller sowie Luxusgüterproduzenten zuhause. Die USA beispielsweise profitieren von der Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte gepaart mit den Aufstiegschancen im Bildungssystem sowie einer starken Venture-Capital-Szene: Viele Kinder von Immigranten sind als Gründer außerordentlich erfolgreich geworden - ein Beispiel ist Sergey Brin, einer der beiden Google-Gründer." In Deutschland hemmten die politischen Rahmenbedingungen sowie das unterentwickelte digitale Netz technologische Entwicklungen, kritisiere Schwarz. "Die besten deutschen Köpfe sind daher abgewandert und haben die zweite und dritte Führungsebene von Unternehmen wie Amazon oder Microsoft erobert." (12.03.2018/fc/a/f)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
206,82 € 206,40 € 0,42 € +0,20% 27.01./00:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0864710602 A1KCCP 246,77 € 203,73 €