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Lyxor ETF Barometer: ETF-Markt zieht im Mai an - Aktien-ETFs verzeichnen starke Zuflüsse


13.06.17 12:18
Lyxor Asset Management

Paris (www.fondscheck.de) - Nach einer Abkühlung im April zog der ETF-Markt im Mai wieder an, so die Experten von Lyxor Asset Management.

Die Nettomittelzuflüsse hätten sich im Verlauf des Monats auf 9,5 Milliarden Euro summiert, was vergleichbar mit dem ersten Monat des Jahres sei. Das insgesamt in ETFs verwaltete Vermögen sei im Vergleich zum Jahresende 2016 um 12 Prozent auf nun 579 Milliarden Euro gestiegen, inklusive eines positiven Markteinflusses von 3 Prozent. Europäische sowie Aktien der Schwellenländer hätten von einem zunehmend risikofreundlicheren Umfeld profitiert.

Aktien-ETFs hätten starke Zuflüsse in Höhe von 6,5 Milliarden Euro verzeichnet. Das politische Risiko in Europa habe sich deutlich verringert, wogegen sich die Wachstumsaussichten hätten verbessern können. In diesem Kontext hätten europäische Aktien-ETFs Zuflüsse in Höhe von 3,5 Milliarden Euro verzeichnet. Nach deutlichen Rückflüssen aus US-amerikanischen Aktien-ETFs in den vergangenen Monaten hätten diese nun Zuflüsse in Höhe von 116 Millionen Euro verzeichnen können. Weiterhin signifikante Zuflüsse in globale Aktien-ETFs in Höhe von 1,2 Milliarden Euro würden weiterhin den zunehmenden Optimismus in einem insgesamt unterstützenden gesamtwirtschaftlichen Umfeld reflektieren.

Bei Asien-Pazifik Aktien-ETFs sei es erneut zu starken Zuflüssen in Höhe von 327 Millionen Euro gekommen, wobei sich China trotz der sich verschlechternden Liquiditätskonditionen stabil zeige. Erneut hätten sich diese Zuflüsse im Wesentlichen auf marktbreite Aktien-ETFs der Schwellenländer konzentriert. Smart Beta-ETFs hätten mit Zuflüssen in Höhe von 783 Millionen Euro ihren positiven Trend bestätigt. Bei Fixed-Income-ETFs sei es zu Rückflüssen in Höhe von 88 Millionen Euro gekommen, wogegen Value-ETFs Zuflüsse in Höhe von 803 Millionen Euro verzeichnet hätten.

Anleihe-ETFs hätten Zuflüsse in Höhe von 2,9 Milliarden Euro verzeichnet, was in etwa dem Niveau des Jahresbeginns entspreche. Diese hätten sich vor allem auf Unternehmensanleihen (1,8 Milliarden Euro) konzentriert, da die Emissionstätigkeit im Mai deutlich angestiegen sei. Anleihe-ETFs der Schwellenländer hätten mit 1,0 Milliarden Euro weiterhin hohe Zuflüsse verzeichnet, da die Suche nach rentierlichen Anlagemöglichkeiten weitergegangen sei; dies habe auch zu Zuflüssen in Hochzinsanleihen-ETFs in Höhe von 420 Millionen Euro geführt. Bei ETFs auf europäische Staatsanleihen sei es mit Rückflüssen in Höhe von 35 Millionen Euro zu einer erneuten Trendwende gekommen. Die Zuflüsse in inflationsindexierte Anleihe-ETFs seien negativ gewesen, da die Inflationsängste für den Moment zurückgehen würden.

Rohstoff-ETFs hätten Zuflüsse in Höhe von 76 Millionen Euro verzeichnet, diese hätten sich auf marktbreite Rohstoff-ETFs und Edelmetalle verteilt. (Ausgabe Mai 2017) (13.06.2017/fc/a/e)