LBBW Zyklus Strategie R-Fonds: 05/2021-Bericht, Wertzuwachs von 3,8% - Fondsanalyse


08.07.21 09:00
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Ziel der Anlagepolitik des LBBW Zyklus Strategie R ist es, bei Beachtung des Risikogesichtspunktes einen möglichst hohen Vermögenszuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von LBBW Asset Management.

Der LBBW Zyklus Strategie sei ein dividendenorientierter Fonds, der Erkenntnisse aus der "Behavioral Finance" (Börsenpsychologie) nutze. Anhand eines eigens entwickelten Dividenden-Zyklus würden Aktien selektiert und deren Kaufzeitpunkt bestimmt. Die Strategie habe das Ziel einer positiven Jahresperformance bei gleichzeitig hohem ordentlichem Ertrag und niedriger Volatilität (Schwankungsbereich). Den Anlageschwerpunkt würden derzeit Euroland-Aktien bilden. Sollte das Modell keine geeigneten Aktien anzeigen, so erfolge eine Investition im Rahmen der vorgegebenen Anlagegrenzen z.B. in Anleihen. Mehr als 50% des Aktivvermögens des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen i. S. d. § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz ("InvStG") angelegt.

Im abgelaufenen Monat Mai habe die positive Nachrichtenlage überwogen. Die Bedrohung durch die Corona-Pandemie sei durch beständige Impferfolge im Euroraum und in den USA, wo bereits mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung vollständig geimpft sei, im Bewusstsein der Marktteilnehmer in den Hintergrund geraten.

In diesem Kontext hätten auch die Einkaufsmanagerindices für den Dienstleistungssektor im Euroraum merklich zulegen können. Aus Asien seien ebenfalls positive Nachrichten gekommen. So hätten die Einzelhandelsumsätze in China um rund 18% gegenüber dem April des Vorjahres zugenommen. Viele Unternehmen hätten positiv berichten können und sowohl in Europa als auch in den USA mehrheitlich die Erwartungen der Analysten geschlagen.

Die sich auf hohem Niveau stabilisierenden Inflationserwartungen in den USA hätten zusätzlich die Angst vor einer restriktiveren Reaktion der Zentralbanken in naher Zukunft schwinden lassen. In der Summe sei somit der positive Unterton für risikobehaftete Anlagen der letzten Monate bestehen geblieben. Da viele positive Nachrichten bereits eingepreist gewesen seien, hätten sich die Bewegungen an den Kapitalmärkten jedoch auf zumeist leichte Zugewinne begrenzt.

Die globalen Aktienmärkte hätten im Mai lediglich rund 0,2% (in Euro) hinzugewonnen. Der DAX hingegen habe den Monat mit einem Kursgewinn von ca. 1,9% beendet. Auch der marktbreite STOXX Europe 600 habe um gut 2,6% zugelegt. An der Wall Street hätten die Standardwerte den Mai mit einem Kursgewinn von gut 0,7% beendet. Die Technologiewerte hätten mit ca. -1,4% leichte Einbußen hinnehmen müssen (jeweils in US-Dollar).

Am europäischen Rentenmarkt sei der Renditeanstieg der letzten Monate etwas ins Stocken geraten. Zwar hätten 10-jährige deutsche Bundesanleihen im abgelaufenen Monat ein zwischenzeitliches Renditehoch von ca. -0,1% verzeichnet, zum Monatsende seien die Zinsen jedoch wieder leicht gefallen.

Die Feinunze Gold habe im Mai rund 7,6% gewonnen und den Monat bei 1.904 US-Dollar beendet. Der Euro habe ca. 1,4% gegenüber dem US-Dollar gewonnen und um den Wert von 1,22 US-Dollar geschlossen. Auch bei US-Staatsanleihen sei es zu keinen weiteren Renditeanstiegen gekommen. Die Renditen für 10-jährige Laufzeiten hätten gekommen bei 1,6% geschlossen.

Die Volatilität (Häufigkeit und Intensität der Preisschwankungen) des Fonds habe innerhalb des letzten Laufzeitjahres bei rund 14,0% gelegen und sei damit geringer gewesen als beispielsweise die des EURO STOXX 50-Index, welche bei ca. 20,1% gelegen habe. Die Aktienquote zum Monatsende habe rund 85,3% betragen. Mit der Auswahl und Gewichtung innerhalb der Branchen seien im Mai mit den Sektoren Versorgungsunternehmen (z.B. A2A), Versicherungen (z.B. Sampo) und Automobilwerte (z.B. Porsche) jeweils relative Vorteile erzielt worden, hingegen habe sich die Gewichtung in der Konsumgüterbranche (z.B. kein Bestand in adidas), im Chemiesektor (kein Gewicht) sowie im Sektor Nahrungsmittel (z.B. Danone) im Marktvergleich als weniger gut erwiesen. Der Schwerpunkt der Investitionen habe nach Ländern in Frankreich gelegen, gefolgt von Deutschland und Italien. Die größten Branchenanteile im Fonds hätten Versorgungsunternehmen, Automobiltitel, Telekommunikationswerte sowie Versicherungen gebildet. (Stand vom 31.05.2021) (08.07.2021/fc/a/f)






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