LBBW Dividenden Strategie Euroland R-Fonds: 01/2021-Bericht, Wertminderung von 2,07% - Fondsanalyse


12.02.21 09:00
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Dividenden Strategie Euroland investiert überwiegend in Aktien führender Unternehmen aus dem Euroraum, die sich durch eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik auszeichnen, so die Experten von LBBW Asset Management.

Dabei werde die Methode der diskretionären Aktienauswahl angewandt. Zu den Auswahlkriterien würden neben einer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite u.a. auch die Kontinuität der Ausschüttungspolitik gehören. Der Schwerpunkt der Anlagen liege derzeit bei großen Unternehmen aus anerkannten europäischen Aktienindices, welche durch aussichtsreiche kleinere Werte (MidCap und SmallCap) ergänzt werden könnten.

Die globalen Aktienmärkte seien positiv in das neue Jahr gestartet, hätten jedoch gegen Ende des Monats gewisse Ermüdungserscheinungen gezeigt und den Januar mehrheitlich mit leichten Abgaben beendet. Der Wahlsieg in Georgia habe den Demokraten in den USA eine knappe Mehrheit im Senat gesichert und die Erwartung geschürt, dass US-Präsident Joe Biden sein Stimuluspaket in Höhe von 1,9 Billionen US-Dollar nun doch verabschieden könne. Entsprechend hätten aufkommende Inflationssorgen zu einem Renditeanstieg einhergehend mit einer Versteilung der Zinskurven geführt, vor allem in den USA, wo 10-jährige Treasury-Renditen mittlerweile wieder über 1% notieren würden.

Die globalen Aktienmärkte hätten im Januar 0,2% (in EUR) verloren. Der DAX habe den Monat mit einem Kursverlust von ca. 2,14% beendet und der marktbreite STOXX Europe 600 habe gut 1,4% verloren. Die US-Börse habe den Januar mit knapp 0,5% Kursgewinn beendet und die Technologiewerte hätten im Durchschnitt um rund 2,9% zu gelegt (jeweils in US-Dollar).

Der europäische Rentenmarkt habe im Januar eine leichte Aufwärtstendenz der Renditen gezeigt. Gemessen an 10-jährigen deutschen Staatsanleihen seien die Renditen um ca. 4 Basispunkte auf -0,52% geklettert. Gold habe ca. 2,6% verloren und den Monat bei 1.840 US-Dollar pro Feinunze beendet. Der Euro habe den Anstieg auf das Mehrjahreshoch von 1,23 im Dezember konsolidiert und bei gut 1,21 zum US-Dollar geschlossen.

Der LBBW Dividenden Strategie Euroland R habe den Januar 2020 mit einer Wertentwicklung von -2,07% beendet. Der MSCI EMU High Dividend Yield habe rund -0,19% erzielt. Der EURO STOXX Select Dividend 30 (NR) habe bei -0,43% abgeschlossen. Der EURO STOXX 50-Index habe im Vergleichszeitraum bei -1,88% und der umfassendere EURO STOXX-Index bei -1,37% gelegen.

Mit der Auswahl und Gewichtung innerhalb der Branchen seien im Januar mit den Sektoren Konsumgüter (z.B. keine adidas im Bestand), Industrietitel (z.B. Siemens) und Immobilienunternehmen (z.B. Klepierre) jeweils relative Vorteile erzielt worden, hingegen habe sich die Gewichtung im Versicherungswesen (z.B. Münchener Rück), dem Technologiesektor (z.B. kein Gewicht) sowie im Bankensektor (z.B. Caixabank) im Marktvergleich als weniger gut erwiesen. Der Schwerpunkt der Investitionen habe nach Ländern in Deutschland gelegen, gefolgt von Frankreich und Finnland. Die größten Branchenanteile im Fonds hätten Versorgungsunternehmen, Versicherungen und Industrietitel gebildet. Die Aktienquote habe am Berichtsstichtag abzüglich der Kasse bei 99,72% gelegen. (Stand vom 29.01.2021) (12.02.2021/fc/a/f)






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