LBBW Aktien Europa-Fonds: 02/2018-Bericht, Wertminderung von 4,60% - Fondsanalyse


14.03.18 09:30
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Aktien Europa Fonds (ISIN DE0009780221 / WKN 978022) investiert breit gestreut und über alle Branchen hinweg an den europäischen Aktienmärkten, berichten die Experten von LBBW Asset Management.

Sein Ziel sei eine überdurchschnittliche Partizipation an der langfristigen Entwicklung dieser Märkte. Schwerpunktmäßig würden Aktien aus den lokalen und gesamteuropäischen Blue Chip-Indices (Beispiele: DAX, EURO STOXX) erworben, ausgewählte Werte aus dem Bereich kleinerer und mittelgroßer Werte würden beigemischt.

Um möglichst umfassend an der Entwicklung der europäischen Aktienmärkte zu partizipieren, könne das Fondsmanagement mehrgleisig fahren: Im Fokus stünden europäische Standardwerte (bis zu 100% des Fondsvolumens). Je nach Markteinschätzung könnten jedoch auch bis zu 25% in mittelgroße, bis zu 10% in kleinere europäische Aktiengesellschaften und bis zu 5% in aktiennahe Wandelanleihen oder Genussscheine investiert werden.

Bei den Emittenten der sich im Fonds befindlichen Aktien solle es sich um Unternehmen handeln, die am Shareholder Value orientierte Unternehmensziele verfolgen und insbesondere eine langfristig überdurchschnittliche Eigenkapitalrendite erwirtschaften, sich auf ertragreiche Kerngeschäfte konzentrieren oder ein ausgeprägtes aktionärsfreundliches Informationsverhalten praktizieren würden.

Die Aktienmärkte hätten im Februar kräftig im Minus geschlossen. Noch im Januar hätten die ersten drei Wochen im Zeichen der Rekordflut gestanden. Der Dow Jones habe eine Tausendermarke nach der anderen geknackt. Gleichzeitig habe der japanische Nikkei-Index mit knapp über 24.000 Punkten den höchsten Stand seit 26 Jahren erreicht. Im Sog dieser Rekordjagd habe auch der DAX kräftig zugelegt und Ende Januar mit 13.596 Punkten ein neues Allzeithoch geschafft.

Kurz darauf habe sich die Stimmung allerdings merklich eingetrübt. Der starke Euro habe eine Stimmungsschwankung eingeleitet, als er mit einem Kursniveau über 1,25 US-Dollar ein neues Dreijahreshoch markiert habe. Auch die deutlich gestiegenen US-Lohnstückkosten hätten dem DAX gleich zu Beginn des Monats einen weiteren Tiefschlag versetzt. Sie hätten bei Investoren Befürchtungen geschürt, dass die Notenbanken rund um den Globus ihre Geldpolitik schneller als erwartet straffen könnten. Als Brandbeschleuniger für den Ausverkauf hätten die seit längerem recht hohen Bewertungen, insbesondere in den USA, die historisch niedrigen Volatilitäten und nicht zuletzt technische Faktoren fungiert. Der DAX sei nach Kursverlusten von in der Spitze über 10% seit dem Allzeithoch abgerutscht.

Gegen Mitte des Monats hätten sich die Indices von den Tiefkursen wieder erholen können. Allerdings sei die Erholung auch schnell wieder ins Stocken geraten. Die Euro-Konjunktur habe nach schwachen Frühindikatoren einen Stimmungsdämpfer erhalten Zu allem Übel seien von der US-Regierung die Sorgen vor mehr Protektionismus in der Weltwirtschaft neu entfacht worden. Damit gehe der Februar für den DAX mit einem Minus von 5,7% tiefrot zu Ende.

Im Februar habe das Fondsmanagement unter anderem Gesundheits- und Softwaretitel reduziert sowie Finanzwerte etwas erhöht. Außerdem sei die Investitionsquote leicht gesenkt worden. Der Fonds halte Kasse, um bei niedrigeren Kursen wieder aufbauen zu können. (Stand vom 28.02.2018) (14.03.2018/fc/a/f)






hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
31,777 € 31,777 € -   € 0,00% 14.12./19:50
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009780221 978022 36,52 € 31,78 €