FRAM Capital Skandinavien-Fonds: 04/2019-Bericht, Wertzuwachs von 3,4% - Fondsanalyse


17.05.19 08:30
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel des FRAM Capital Skandinavien ist, im Rahmen einer aktiven Strategie einen möglichst hohen Kapitalzuwachs zu erreichen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds werde aktiv gemanagt. Die Aktienauswahl erfolge diskretionär anhand folgender Strategie: Um dies zu erreichen, verfolge der Fonds einen vermögensverwaltenden Ansatz. Der Fonds investiere zu mindestens 51% in Aktien, deren Emittenten ihren Hauptsitz in Skandinavien (Island, Norwegen, Dänemark, Schweden oder Finnland) hätten. Innerhalb dieser Region gebe es keinerlei Restriktionen in Bezug auf Sektoren oder Unternehmensgrößen.

Die Schwedenkrone habe gegenüber dem Euro im April über 2% verloren. Hauptursache hierfür sei die Ankündigung der Zentralbank gewesen, den Reposatz, der aktuell bei -0,25% liege, kurzfristig nicht zu verändern. Das mache eine bis dahin erwartete Zinserhöhung für 2019 unwahrscheinlicher. Die Norwegerkrone habe im gleichen Zeitraum gut ein halbes Prozent gegenüber dem Euro ohne besondere Nachrichten eingebüßt. Im April hätten also die Währungen den Fondspreis belastet.

Der FRAM Capital Skandinavien R habe im April um 3,4 Prozent zulegen können, der Small Cap-Index Nordic von Carnegie im gleichen Zeitraum 1,5%. Seit Jahresbeginn habe der Fonds 10,9 Prozent an Wert gewinnen können. Die beiden Positionen im Fonds, die größere Kursverluste zu verzeichnen gehabt hätten, seien im April Swedish Orpham Biovitrum (-21%) und Polarcus (-9%) gewesen. Das Quartalsergebnis von Swedish Orpham Biovitrum habe 12% unter den Erwartungen auf Vorsteuergewinnbasis gelegen. Hauptursache dafür seien niedriger als erwartete Lizenzgebühren gewesen. Die Experten von Aramea Asset Management würden an der Position festhalten, da sie weiterhin ein dynamisches Gewinnwachstum von über 20% für die nächsten beiden Jahre erwarten würden. Das Quartalsergebnis von Polarcus habe zwar den Konsensusschätzungen entsprochen, aber der Ausblick für das zweite Quartal habe etwas enttäuscht.

Die beiden besten Positionen im Fonds im April seien Rottneros (+32%) und BlMobject (+25%) gewesen. Rottneros habe im ersten Quartal weit die Erwartungen übertroffen und der Gewinn pro Aktie in diesem Zeitraum habe deutlich überrascht (71 Öre vs. 42 Öre Schätzung). BIMObject (Software für Architekten) sei ohne besondere Nachrichten gestiegen (sei im Vormonat auch ohne besondere Nachrichten gefallen). Bei Rottneros hätten die Experten von Aramea Asset Management in die Stärke hinein die Position etwas verringert.

Trotz des veränderten Zinsausblickes in Schweden würden die Experten mit einem Erstarken der Norweger- und Schwedenkrone gegenüber dem Euro im Verlauf dieses Jahres rechnen.

Die Experten von Aramea Asset Management möchten jeden Monat einen Wert aus dem Portfolio vorstellen. Heute: Austevoll Seafood (Börsenwert 2 Mrd. Euro). Austevolls Hauptvermögenswert sei ihr Anteil an Leroy Seafood, welcher nach Einschätzung der Experten von Aramea Asset Management schon knapp 90% des Börsenwertes rechtfertige. Austevoll bediene die komplette Wertschöpfungskette der Fischerzeugung - auf der einen Seite Fangrechte für Fisch in Peru, den sie dann selber verarbeiten würden, und auf der anderen Seite ihr Anteil an Leroy Seafood, den zweitgrößten Hersteller von gezüchtetem Lachs weltweit. Austevoll habe eine Free Cash Flow-Rendite von über 15%. (Stand vom 30.04.2019) (17.05.2019/fc/a/f)





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