Deka-Global ConvergenceRentenCF-Fonds: 03/2019-Bericht, Anteilwert leicht nachgegeben - Fondsanalyse


06.05.19 11:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Global ConvergenceRentenCF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die Anlagen würden überwiegend in verzinslichen Wertpapieren von Ausstellern aus Schwellenländern weltweit erfolgen. Dabei würden vorwiegend Staatsanleihen, ergänzend aber auch Unternehmensanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und supranationalen Organisationen erworben. Die Anlagen würden sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung erfolgen.

Im März habe der Anteilwert des Deka-Global ConvergenceRenten leicht nachgegeben. Ausschlaggebend sei vor allem am Monatsende die schwache Entwicklung türkischer sowie brasilianischer und argentinischer Anleihen gewesen. In allen drei Fällen seien politische Entwicklungen in den jeweiligen Ländern für die Verunsicherung der Investoren verantwortlich gewesen. Gleichwohl hätten sich die fundamentalen Rahmenbedingungen nicht verschlechtert. Vor diesem Hintergrund habe das Fondsmanagement die bestehende Positionierung unverändert gelassen, mit einer Ausnahme: In Argentinien sei eine 1-jährige Anleihe erworben worden. Während des Monats seien überdies einige Tauschaktionen erfolgt, insbesondere um an interessanten Neuemission z.B. aus Russland, Ghana und Mexiko teilzunehmen. Auf der Währungsseite hätten u.a. Long-Positionen im Argentinischen Peso, in der Ukrainischen Hrywnja, im Kasachischen Tenge und Ägyptischen Pfund bestanden.

An den Rentenmärkten hätten im März vor allem die aufkommenden Unsicherheiten über die zukünftige konjunkturelle Entwicklung, als auch die daraus resultierenden Auswirkungen auf die US-Notenbankpolitik im Fokus der Investoren gestanden. Das ifo-Geschäftsklima habe sich nach sechs Rückgängen in Folge im März unerwartet verbessert, die Geschäftserwartungen seien deutlich angestiegen und die Lageeinschätzung habe sich leicht verbessert. Das Wirtschaftsvertrauen im Euroraum habe sich erneut eingetrübt. Das Economic Sentiment der Europäischen Kommission habe mit 105,5 Punkten im März um 0,7 Punkte niedriger als im Vormonat gelegen. Die Abschwächung des Welthandels, die internationalen Handelsstreitigkeiten und die Brexit-Unsicherheit würden wichtige Belastungsfaktoren für die europäische Wirtschaft bleiben. Die Stimmungseintrübung im März sei vor allem auf den Industriesektor zurückgegangen. Das Wirtschaftsvertrauen im Dienstleistungsbereich habe sich nur leicht eingetrübt, während es sich bei Konsumenten, in der Bauwirtschaft und im Einzelhandel verbessere. Daneben sei die deutsche Industrie mit ihren teilweise nationalen Sonderproblemen nach wie vor ein wichtiger Belastungsfaktor für den Euroraum.

In den USA seien die Verbraucherpreise im Februar um 0,2% gegenüber dem Vormonat angestiegen. Die Jahresveränderungsrate sei leicht von 1,6% auf 1,5% gesunken. Die Jahresteuerung der Kernrate habe 2,1% betragen. Zum Monatsultimo sei der Euro versus US-Dollar etwas leichter bei 1,1218 gewesen, während der Bundfuture etwas höher bei 166,34 gegenüber dem Vormonat notiert habe. Unterstützt durch die Aussicht auf längerfristig günstige Finanzierungskosten seien Risikoprämien von Unternehmensanleihen weltweit zurückgegangen. Auch Renditeaufschläge bei Hartwährungsemissionen von Schwellenländern hätten sich im Monatsverlauf spürbar verringert. (06.05.2019/fc/a/f)






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