Deka-DeepDiscount 2y-Fonds: 01/2021-Bericht, Märkte geraten unter Druck - Fondsanalyse


19.02.21 10:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlagekonzept des Sondervermögens Deka-DeepDiscount 2y ist auf Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte ausgerichtet, so die Experten von Deka Investment.

Hierfür strebe das Sondervermögen eine Beteiligung an einer möglichen Aufwärtsbewegung des europäischen Aktienmarktes bei gleichzeitiger Vereinnahmung von Optionsprämien an.

Das Fondsmanagement verfolge das Anlageziel durch den systematischen Einsatz einer Discountstrategie. Hierfür seien Investitionen überwiegend in Aktien, verzinsliche Wertpapiere (z.B. Pfandbriefe und Staatsanleihen), Discountzertifikate und Indexzertifikate möglich. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden. Bei der Investition des Sondervermögens orientiere sich das Fondsmanagement hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung der Einzelwerte an einem vorab festgelegten Vergleichsmaßstab (Index). Genutzt würden dafür als Basis DeepDiscount-Strukturen mit einer jeweiligen Laufzeit von zwei Jahren, wobei jeden Monat eine Teilrollierung fällig werdender Discountstrukturen vorgenommen werde. Zur Erreichung des Anlageziels könne insbesondere in außergewöhnlichen Marktphasen von dieser Systematik abgewichen werden.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Die Anlagestrategie des Fonds investiere in Rentenpapiere und verkaufe monatlich Optionen auf den Aktienmarkt mit entsprechender Laufzeit. Durch den Verkauf der Optionen könne ein kontinuierlicher Einkommensstrom erzeugt werden. Die Rentenpapierauswahl erfolge anhand ihrer Bonität, der zum jeweiligen Fonds passenden Restlaufzeit, ihrer Liquidität, ihrer Kuponstruktur und der Bonität des Emittenten selbst. Das resultierende Rentenportfolio sei Ergebnis einer Optimierung anhand der vorgenannten Kriterien. Der Erwerb der Rentenpapiere erfolge entweder direkt vom Emittenten oder auf dem Sekundärmarkt. Das Rentenportfolio werde regelmäßig überprüft und ggf. angepasst. Im Rahmen des Investmentansatzes werde auf die Nutzung eines Referenzwertes (Index) verzichtet, da die Fondsallokation/Selektion nicht mit einem Index vergleichbar sei.

Sowohl an den Aktien- als auch an den Rentenmärkten habe der unerwartete Wahlsieg der Demokraten bei der Senatswahl in Georgia spürbare Auswirkungen gehabt. In Erwartung an ein zusätzliches massives Fiskalpaket - und der damit verbundenen Ausweitung der amerikanischen Staatsschulden - habe die Rendite von 10-jährigen US-Staatsanleihen Anfang Januar einen Satz nach oben gemacht und zeitweise an der Marke von 1,2 Prozent gekratzt. In diesem Umfeld steigender Realzinsen habe Gold unter leichtem Abgabedruck gestanden. Auch in anderen Regionen sei ein Anziehen der Renditen zu beobachten gewesen, jedoch sei vor allem in Europa die Dynamik deutlich schwächer ausgeprägt gewesen. Hier habe das nach wie vor beunruhigend hohe Niveau an Covid-Neuinfektionen in vielen Ländern belastet, was zu einer Verlängerung und Verschärfung der Lockdowns geführt habe und damit den wirtschaftlichen Ausblick weiter dämpfe.

Die globalen Zentralbanken hätten erneut betont, dass die stark expansive Ausrichtung im aktuellen Umfeld der konjunkturellen Unsicherheit beibehalten werde. Das neue Jahr habe an den globalen Aktienmärkten begonnen wie das alte geendet habe - mit Kursgewinnen. In Folge hätten einige Indices wie der deutsche Leitindex DAX neue Allzeithochs markiert. Allerdings habe die positive Stimmung im Monatsverlauf nicht gehalten werden können, sodass die Märkte gegen Ende des Monats unter Druck geraten seien.

Wichtig bleibe im Jahresverlauf die zukünftige Entwicklung der Renditen von 10-jährigen US-Staatsanleihen. Sollte die Konjunktur wie erwartet ab Ende des zweiten Quartals stark anziehen, dürften gleichzeitig die Inflationserwartungen anspringen und die Renditen steigen. Ab einem gewissen Zinsniveau sollte sich der Zinsanstieg negativ auf die Aktienmärkte und hier vor allem auf das Segment der hoch bewerteten Wachstumswerte auswirken. Folglich bleibe spannend, ob und wie die amerikanische Notenbank im Falle eines solchen Anstieg reagieren werde. (19.02.2021/fc/a/f)





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