Deka-ConvergenceAktien-Fonds: 01/2021-Bericht, Titel aus dem IT -und Technologiebereich favorisiert - Fondsanalyse


17.02.21 09:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceAktien CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit wirtschaftlichem Schwerpunkt oder Sitz in einem Konvergenzstaat zu investieren. Konvergenzstaaten seien vor allem diejenigen Staaten Zentral- und Osteuropas, die durch die Übernahme und Realisierung wirtschaftlicher Reformen danach streben würden, den EU/EWU-Standard langfristig zu erreichen. Daneben könnten auch Anlagen in Mittelmeeranrainerstaaten getätigt werden. Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der Investmentprozess erfolge im Rahmen einer Gesamtunternehmenseinschätzung, wobei in erste Linie Bilanzdaten und betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie z.B. Eigenkapitalquote und Nettoverschuldung sowie qualitative Bewertungskriterien wie z.B. die Qualität der Produkte und des Geschäftsmodells des Unternehmens analysiert würden. Ergänzend werde die Markt- und Branchenattraktivität auf Basis volkswirtschaftlicher Daten bewertet. Um den Erfolg des Wertpapierauswahlprozesseses zu bewerten sowie die an die Wertentwicklung gebundenen Gebühren zu berechnen, werde der Index 100% MSCI EM Europe 10-40 NR in EUR verwendet. Die initiale und kontinuierliche Wertpapierauswahl erfolge im Rahmen des beschriebenen Investmentansatzes unabhängig von diesem Referenzwert und damit verbundenen quantitativen oder qualitativen Einschränkungen.

Der Fonds lege mehr als 50% des Aktivvermögens (Wert der Vermögensgegenstände ohne Berücksichtigung von Verbindlichkeiten) in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die osteuropäischen Börsen hätten einen positiven Jahresstart verzeichnet. Einzig die Athener Börse habe um 7,5% korrigiert, getrieben von den allgemeinen Rückschlägen bei der Bekämpfung des Corona-Virus. Die türkische Börse sei um 5,5% gestiegen, getragen vor allem durch die Aufwertung der Türkischen Lira, welche von den positiven Aussagen seitens der Notenbank und des Finanzministeriums profitiert habe. Diese würden angeben, den Konsolidierungsprozess fortsetzen zu wollen. Die geldpolitische Stabilisierung habe sich vor allem auf die Finanzwerte positiv ausgewirkt.

Die ungarische Börse sei um 6,6% gestiegen, die Erholungsbewegung aus dem Vorjahr habe sich hier fortgesetzt. Die Warschauer Börse habe die Erholung mit 1% von überverkauften Niveaus aus ebenfalls fortgesetzt. Vor allem Finanztitel hätten sich dynamisch bewegt, aber auch Zykliker und Technologiewerte. Der Anteil dieser steige kontinuierlich an, neue attraktive Werte würden an die Börse gebracht. Die Moskauer Börse habe die Sanktionsängste nicht vollständig abstreifen können und trotz günstiger fundamentaler Entwicklungen seitwärts tendiert. Die Prager Börse sei ebenfalls ohne positives Momentum geblieben.

Nach wie vor favorisiere das Portfoliomanagement des Deka-ConvergenceAktien Titel aus dem IT -und Technologiebereich. Auch Zykliker seien, nach einer zuletzt starken Underperformance, wieder aufgestockt worden. Nach dem schwierigen Jahr 2020 erwarte das Fondsmanagement für 2021 eine positive Marktentwicklung. (17.02.2021/fc/a/f)






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