Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: 02/2018-Bericht, negatives Monatsergebnis - Fondsanalyse


14.03.18 10:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Der Fonds Deka-BasisStrategie Renten habe den Februar mit einem negativen Monatsergebnis abgeschlossen. Die durchschnittliche Zinsbindungsdauer (Duration) des Portfolios sei über den Monat zwischen 0,5 und 0,8 Jahren gehalten worden und habe sich zum Monatsende am oberen Rand dieses Korridors belaufen. Hauptperformancetreiber im Monatsverlauf sei eine deutliche Spreadausweitung bei Unternehmensanleihen gewesen.

Währungsseitig habe es für den Total Return des Fonds keine nennenswerten Bewegungen gegeben. An Neuemissionen habe der Fonds selektiv teilgenommen, wobei die Anzahl an Neuemissionen deutlich unter den Erwartungen gelegen habe. Die Quote an Anleihen, die in Britischen Pfund und US-Dollar notiert hätten, sei konstant gehalten worden, wobei die Fremdwährungskomponente weitgehend gegen Euro abgesichert worden sei.

Die Aussicht auf eine schnellere Normalisierung der Geldpolitik in den USA habe die Risikobereitschaft der Investoren im Februar weltweit gedämpft. Der zu Beginn des Monats veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht habe eine unerwartet deutliche Lohndynamik im Vormonat festgestellt, was die Zinsängste an den Finanzmärkten verstärkt habe. Der Anstieg der US-Verbraucherpreise sei im Januar ebenfalls überraschend stark ausgefallen. Dabei habe auch die Kernrate (ohne Energie und Lebensmittel) stärker als von Analysten erwartet zugelegt.

Vor diesem Hintergrund seien die US-Renditen über alle Laufzeiten hinweg angestiegen. Zudem habe die veränderte Angebots- und Nachfragesituation die US-Treasuries belastet. Während die FED die Reinvestitionen ihrer Anleihebestände zurückfahre, weite das Treasury Department sein Emissionsvolumen aus, um höhere Staatsausgaben zu finanzieren und Steuerausfälle infolge der jüngsten Steuerreform auszugleichen.

Demgegenüber hätten die Renditen der deutschen Bundesanleihen im Berichtsmonat im Wesentlichen seitwärts tendiert. Angesichts der schwachen Inflationsentwicklung in Euroland würden die Marktteilnehmer weiterhin davon ausgehen, dass sich die EZB mit dem Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik Zeit nehme und ihre Leitzinsen frühestens in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 anhebe. Die Renditeaufschläge für Emissionen aus der Euro-Peripherie seien wiederum etwas angestiegen. In Italien habe die Parlamentswahl für Zurückhaltung der Investoren gesorgt.

Ungeachtet weiterhin sehr guter globaler Konjunkturaussichten habe sich die abnehmende Risikoneigung der Anleger zuletzt auch an den Märkten für Unternehmensanleihen bemerkbar gemacht. Den stärksten Anstieg der Risikoprämien hätten im Februar nachrangige Emissionen und Firmenbonds schwacher Bonität verzeichnet. Die Kurse von Hartwährungsanleihen aus den Schwellenländern hätten im Berichtsmonat ebenfalls einen kräftigen Dämpfer erhalten. Der US-Dollar habe versus Euro spürbar aufgewertet. (Stand vom 13.03.2018) (14.03.2018/fc/a/f)





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