DekaLux-Bond A-Fonds: 03/2019-Bericht, positive Wertentwicklung im März - Fondsanalyse


03.05.19 12:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds DekaLux-Bond A ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus Europa zu investieren. Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten ergänzend auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden. Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Der Fonds erwerbe Anleihen sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung (vornehmlich Euro).

Der Fonds DekaLux-Bond habe im März eine positive Wertentwicklung verzeichnet. Vorteilhaft habe sich die akzentuierte Gewichtung langer Laufzeiten gegenüber kurzen Laufzeiten ausgewirkt, während sich aus der kurzen Zinsbindungsdauer in Großbritannien negative Effekte ergeben hätten. Auf der Spread-Seite habe sich insbesondere die Payer-Position am kurzen Ende in Ungarn sowie die geringe Berücksichtigung von Italien negativ ausgewirkt. Auf der Währungsseite sei der Fonds in der Norwegischen Krone, im Ungarischen Forint und in einigen Schwellenländern-Währungen hoch gewichtet gewesen.

An den Rentenmärkten hätten im März vor allem die aufkommenden Unsicherheiten über die zukünftige konjunkturelle Entwicklung, als auch die daraus resultierenden Auswirkungen auf die US-Notenbankpolitik im Fokus der Investoren gestanden. Das ifo-Geschäftsklima habe sich nach sechs Rückgängen in Folge im März unerwartet verbessert, die Geschäftserwartungen seien deutlich angestiegen und die Lageeinschätzung habe sich leicht verbessert. Das Wirtschaftsvertrauen im Euroraum habe sich erneut eingetrübt. Das Economic Sentiment der Europäischen Kommission habe mit 105,5 Punkten im März um 0,7 Punkte niedriger als im Vormonat gelegen. Die Abschwächung des Welthandels, die internationalen Handelsstreitigkeiten und die Brexit-Unsicherheit würden wichtige Belastungsfaktoren für die europäische Wirtschaft bleiben.

Die Stimmungseintrübung im März sei vor allem auf den Industriesektor zurückgegangen. Das Wirtschaftsvertrauen im Dienstleistungsbereich habe sich nur leicht eingetrübt, während es sich bei Konsumenten, in der Bauwirtschaft und im Einzelhandel verbessere. Daneben sei die deutsche Industrie mit ihren teilweise nationalen Sonderproblemen nach wie vor ein wichtiger Belastungsfaktor für den Euroraum.

In den USA seien die Verbraucherpreise im Februar um 0,2% gegenüber dem Vormonat angestiegen. Die Jahresveränderungsrate sei leicht von 1,6% auf 1,5% gesunken. Die Jahresteuerung der Kernrate habe 2,1% betragen. Zum Monatsultimo sei der Euro versus US-Dollar etwas leichter bei 1,1218 gewesen, während der Bund-Future etwas höher bei 166,34 gegenüber dem Vormonat notiert habe. (03.05.2019/fc/a/f)






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