DWS Concept Kaldemorgen LC-Fonds: 03/2019-Bericht, Nettoaktienquote um etwa 1% erhöht - Fondsanalyse


03.05.19 11:30
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der DWS Concept Kaldemorgen LC ist ein Multi-Asset-Fonds mit integriertem Risikomanagement, so Klaus Kaldemorgen, Fondsmanager bei DWS.

Durch die flexible Allokation von Aktien und Anleihen in Verbindung mit dem Einsatz von Währungs- und Absicherungsstrategien solle die risikoadjustierte Rendite langfristig maximiert werden. Das Fondsmanagement strebe eine angemessene Beteiligung an steigenden Märkten und einen gewissen Schutz des Kapitals bei fallenden Märkten an. Die Schwankungsbreite des Fondsanteilswertes und mögliche Verluste in einem Kalenderjahr sollten im einstelligen Prozentbereich gehalten werden (keine Garantie).

Das positive Momentum an den Aktienmärkten habe sich auch im März fortgesetzt. So habe der MSCI All Country Welt Index um 2,4% in Euro zulegen können, unterstützt durch einen um 1,4% festeren US-Dollar. Seit Anfang des Jahres sei der MSCI All Country Welt Index um 14% gestiegen. Der Optimismus des Marktes beruhe auf der Hoffnung, dass die Wachstumsdelle in der Weltwirtschaft beendet sei. Eine Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China gelte als sicher. Bereinigt um den Anstieg des US-Dollars hätten sich die regionalen Indices etwa gleich entwickelt. Lediglich Japan entwickele sich unterdurchschnittlich.

Auf der Sektorenebene würden sich einige Trends des letzten Jahres fortsetzen. Technologie sei im März wieder unangefochtener Spitzenreiter mit +5,6% gewesen. Seit Anfang des Jahres liege der Sektor mit 22% vorn. Schlusslicht blieb und bleibt der Finanzsektor, der im März als einziger mit einem Minus abschloss, so die Experten der DWS. Öl habe seinen Anstieg seit Anfang des Jahres fortsetzen können mit einem Plus von 6,5% im März. Der übrige Rohstoffsektor habe weitgehend stabil notiert. Die Aussicht auf weiter niedrige Zinsen habe die Kursentwicklung bei Staatsanleihen befeuert. Diese seien in der Eurozone um 1,9% gestiegen. Die zehnjährige US-Staatsanleihe sei in US-Dollar um 2,8% gestiegen. Investment Grade Anleihen seien in der Eurozone sogar um 4% gestiegen.

Im Laufe des Monats sei die Nettoaktienquote um etwa 1% erhöht worden, vor allem durch den Zukauf von Aktien im zugrundeliegenden Portfolio. So halte der Fonds nun Aktien in Höhe von 37,2%, denen Derivate zur Absicherung in Höhe von 7% gegenüberstünden. Der US-Anteil des Aktienportfolios habe sich deutlich auf 14,4% des Fondsvermögens erhöht. Der Anteil des US-Dollars sei, als Resultat der Aktienkäufe in den USA, um drei Prozentpunkte auf 30,5% gestiegen.

DWS Concept Kaldemorgen habe im März 0,64% zulegen können. Aktien abzüglich Derivate hätten einen Anteil von 29 BP (ohne Währungsgewinne) beigetragen. Der etwas unbefriedigende Beitrag der Aktien zur Gesamtperformance resultiere im Wesentlichen aus einer geringen Nettoaktienquote zu Beginn des Monats in Höhe von 29,2%. Der Anteil des Finanzsektors am Portfolio in Höhe von 7,9% habe sich durch die schlechte Performance europäischer und US-Banken ebenfalls ungünstig auf die Aktienperformance ausgewirkt.

Anleihen hätten in lokaler Währung inklusive Derivate 8 BP zur Performance beigetragen. Die Derivateposition auf italienische Staatsanleihen habe mit minus 11 BP zu Buche geschlagen. Diese Derivate seien im Laufe des Monats weitgehend geschlossen worden und würden nominal nur noch minus 1,3% ausmachen. Den größten Anteil an der Performance hätten die Währungspositionen gehabt. Inklusiver der Absicherungen habe die Kontribution zur Gesamtperformance bei 45 BP gelegen. Der Anteil des US-Dollars sei, als Resultat der Aktienkäufe in den USA, um drei Prozentpunkte auf 30,5% gestiegen.

Die sehr vorsichtige Positionierung des Fonds im Aktienmarkt Ende Februar sei definitiv verfrüht gewesen. Vor allem der Konjunkturoptimismus habe im März stark an Fahrt aufgenommen. Dies sei umso überraschender, da gleichzeitig die Überzeugung zugenommen habe, dass die Zinsen vor allem in den USA wieder sinken könnten. Die Kurssteigerungen bei langlaufenden Staatsanleihen in Europa und den USA hätten den Aktienmarkt fast in den Schatten gestellt.

Konjunkturoptimismus bei gleichzeitig rückläufigen Zinsen würden sich aber gegenseitig ausschließen. Der erwartete Kompromiss über den Handelskonflikt mit China, ein Ereignis welches bereits mehrfach als Anlass für steigende Kurse habe herhalten müssen, könnte einer etwas nüchternen Einschätzung der Weltkonjunktur Platz machen. Dann wäre eine Korrektur an den Aktienmärkten überfällig. Sollte das Momentum an den Aktienmärkten weiter anhalten, könnte der Fonds allerdings an dieser Entwicklung zu etwa einem Drittel partizipieren. (Stand vom 31.03.2019) (03.05.2019/fc/a/f)





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