DNCA Invest - Miuri-Fonds: 01/2018-Bericht, bevorzugt auf die Auswahl der Einzeltitel gesetzt - Fondsanalyse


01.03.18 09:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest - Miuri (ISIN LU0641745921 / WKN A117GF) ist bestrebt, eine höhere jährliche Wertentwicklung als den risikolosen Zins zu erzielen, der durch den EONIA (Durchschnittszinssatz für Tagesgeld im Interbankenmarkt) repräsentiert wird, so die Experten von DNCA Investments.

Diese Wertentwicklung werde durch Verknüpfung mit einer niedrigeren jährlichen Volatilität als 5% angestrebt.

Die Aktienmärkte hätten zum Jahresbeginn im Aufwind gelegen und der EURO STOXX 50 NR-Index habe mit einem Plus von 3,1% geschlossen. Diese Hausse sei umso bemerkenswerter, da sie vor dem Hintergrund steigender Zinsen und eines schwächeren US-Dollar gegenüber dem Euro erfolgt sei. Sie spiegele den hohen Optimismus der Märkte hinsichtlich der aktuellen Verfassung der Weltwirtschaft und der Aussichten für 2018 wider. Bei allen Treffen und Gesprächen, die die Experten mit vielen Unternehmenschefs geführt hätten, sei dieser Optimismus durchweg deutlich zu spüren gewesen.

Der Februar werde im Zeichen zahlreicher Ergebnisvorlagen von Unternehmen und der Ausblicke ihres Managements für 2018 stehen. Die Einschätzungen würden sicherlich positiv ausfallen, allerdings müssten die Experten beurteilen, inwieweit dies bereits in den Kursen eingepreist sei, denn die Bewertungsniveaus, vor allem in bestimmten Sektoren, seien inzwischen sehr hoch.

Der MIURI habe den Januar mit einem Plus von 5 Basispunkten geschlossen. Obwohl der Fonds von der erfreulichen Entwicklung einiger Anlageideen insbesondere in den Automobil- und Finanzsektoren (Volkswagen und Intesa) habe profitieren können, habe er unter bestimmten großen Portfoliopositionen wie Imperial Brands (-8% im Januar, 3,7% des Fondsvermögens), Sodexo (-8%, 1,8%) und Lagardère (-6%, 1,4%) gelitten, die unter Druck gestanden hätten.

Trotz dieses eher enttäuschenden Jahresauftakts sei die Zuversicht der Experten hinsichtlich des Potenzials dieser Aktien ungebrochen. Im Hinblick auf die Transaktionen im Portfolio sei in erster Linie die neue Position in Carrefour zu erwähnen. Der von der neuen Führungsriege vorgelegte Plan mit neuen Impulsen für die Marke habe die Experten überzeugt. Wenn die veröffentlichten Zielvorgaben für 2020 erreicht würden, könne man sich leicht das immense Aufholpotenzial von Carrefour ausmalen.

Die um das Beta bereinigte Nettoexposure der Experten sei gegenüber 14,8% Ende Dezember auf 7,8% gesenkt worden. Der allmähliche Anstieg der Zinsen, die Abwertung des US-Dollar und die großzügigen Bewertungsniveaus würden kurzfristig zur Vorsicht gebieten. Im Einklang mit der Anlagephilosophie des Fonds würden die Experten zur Renditegenerierung bevorzugt auf die Auswahl der Einzeltitel statt auf die Richtung des Marktes setzen. Zur Erreichung seiner Anlageziele sei der MIURI in Unternehmen positioniert, die von der Digitalisierung der Wirtschaft profitieren würden, während die Experten überteuerte Aktien meiden würden, die durch steigende Zinsen in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. (Stand vom 31.01.2018) (01.03.2018/fc/a/f)






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