DNCA Invest Flex Inflation-Fonds: 01/2021-Bericht, Performance von +0,11% seit Jahresbeginn - Fondsanalyse


19.02.21 12:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Flex Inflation ist bestrebt, über die empfohlene Anlagedauer von mehr als drei Jahren nach Abzug von Gebühren eine höhere Wertentwicklung als der Bloomberg Barclays World Govt Inflation Linked Bonds Hedged EUR (Bloomberg-Ticker: BCIW1E Index) zu erzielen, so die Experten von DNCA Investments.

Die Anleger würden darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsstil Entscheidungsspielräume vorsehe.

Seit Anfang 2021 bestehe nunmehr Hoffnung auf eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung, seitdem für das Ende des ersten Halbjahres die Impfung eines großen Teils der Bevölkerung geplant sei. In den Vereinigten Staaten lasse der Einzug der Demokraten ins Weiße Haus mit gleichzeitiger Mehrheit in beiden Kammern eine nennenswerte Ergänzung des letzten, im November angekündigten Konjunkturprogramms erwarten. In Europa habe der zweite Lockdown die Konjunktur deutlich weniger gebremst als der erste Lockdown im Frühjahr, und die Aktivität im industriellen Sektor sei nach wie vor solide ausgefallen. Der Brexit liegt nun hinter uns, ohne dass es zu nennenswerten Turbulenzen kam, so die Experten von DNCA Investments. Allerdings habe sich Europa angesichts des Aufkommens von mutierten Varianten des Covid-19-Erregers zu neuen strengen Gesundheitsmaßnahmen gezwungen gesehen, die in zahlreichen Ländern bis hin zum Lockdown reichen würden.

Die Finanzmärkte scheinen ihrerseits diese kurzfristigen Schwierigkeiten zu ignorieren und konzentrieren sich auf die Welt nach der Pandemie, so die Experten von DNCA Investments. Vorläufer- und Frühindikatoren wie der aggregierte Welt-PMI würden sich unverändert im positiven Bereich bewegen, unterstützt insbesondere durch die Indikatoren der Vereinigten Staaten sowie der asiatischen Zone, wobei Europa ein weiteres Mal aufgrund seiner rückläufigen Dienstleistungskomponente eher schlecht abschneide.

Unterstützt durch die Liquiditätsströme der Zentralbanken und die Zusicherung einer Verlängerung der staatlichen Hilfen, sei der Aktienmarkt positiv ins Jahr gestartet. Gleichzeitig sei es an der Front der langfristigen Zinssätze zu leichten Spannungen gekommen. Die Inflationserwartungen nähmen erneut zu. Angesichts einer Rendite von über 2,10% bei den 10-jährigen Papieren in den USA würden sich die Anleger dort fragen, ob und wann es zu einer Straffung der Geldpolitik komme, während man bei einem Stand von 1,20% in der Eurozone noch weit von den Schwellenwerten der EZB entfernt sei. Beiderseits des Atlantiks würden die Notenbankpräsidenten allerdings ihre erklärte Bereitschaft bekräftigen, ihre ultra-akkommodierende Geldpolitik fortsetzen zu wollen, und würden darauf hinweisen, dass die Konjunktur derzeit noch auf zu schwachen und unsicheren Füßen stehe.

Der DNCA Invest Flex Inflation-Fonds habe im Berichtsmonat lediglich aufgrund der von der Realzinskomponente in bestimmten Ländern, in denen die Wirtschaftsdynamik positiver als erwartet auszufallen scheine (Australien/Neuseeland), erzielten Hausse ein leichtes Plus verzeichnen können. Allerdings habe das Portfolio von seinem Engagement gegenüber den Breakeven-Inflationsanleihen profitiert, sowohl in den USA als auch in Europa.

Im Laufe des Monats hätten die Experten von DNCA Investments das verbleibende Anleiheengagement, das sich aus indexierten Wertpapieren und den entsprechenden Absicherungen ergebe, um nahezu 1,5 reduziert, vor allem bei US-amerikanischen Schuldverschreibungen. Am Ende des Berichtszeitraums sei die Exposition des Portfolios gegenüber Realzins- und Breakeven-Inflationsanleihen in Bezug auf die Duration nahezu ausgeglichen ausgefallen (jeweils annähernd 6,5). (Stand vom 29.01.2021) (19.02.2021/fc/a/f)