DNCA Invest Beyond Infrastructure & Transition Fonds: 12/2020-Bericht - Performance von -2,15% seit Jahresbeginn


03.02.21 08:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Beyond Infrastructure & Transition ist bestrebt, den MSCI Europe Infrastructure Net-Index über den empfohlenen Anlagezeitraum zu übertreffen, so die Experten von DNCA Investments.

Die europäischen Börsenindices hätten schließlich das Börsenjahr 2020 trotz der Gesundheits- und Wirtschaftskrise im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie nur einen leichten Kursrückgang abgeschlossen (STOXX 600 -4,04% und EURO STOXX -1,58% YTD). Nach der Euphorie im November hätten die Märkte im Dezember eine moderate Hausse (STOXX 600 +2,48%; EURO STOXX 2,01%) und einen volatilen Kursverlauf verzeichnet.

Die Befürchtungen über eine Mutation des Virus und die Verschärfung der Restriktionen in einigen Ländern (Ausgangssperren, Aussetzung der Flugverbindungen mit dem Vereinigten Königreich, usw.) seien durch die guten Nachrichten rund um das in extremis unterzeichnete Post-Brexit-Handelsabkommen, die Aufhebung des ungarischen und polnischen Vetos gegen den europäischen Haushalt (einschließlich des Konjunkturprogramms in Höhe von 750 Mrd. Euro) und die Abstimmung im Kongress über das US-Hilfsprogramm (900 Mrd. US-Dollar; 4% des BIP) abgefedert worden. Der Appetit der Anleger für zyklische Sektoren sei infolgedessen unverändert stark geblieben.

Der Fonds DNCA Invest Beyond Infrastructure & Transition habe den Trend des Vormonats mit einer relativen Outperformance von 272 Bp im Berichtsmonat fortgesetzt und folglich eine absolute Jahresperformance von -2,15% gegenüber -0,3% für seine Benchmark (MSCI Europe Infrastructure NR) verzeichnet. Der Fonds habe weiterhin von seiner Neuausrichtung auf "Infrastruktur 2.0"-Themen mit einem ausgewogenen Profil in Bezug auf den Managementstil (Wachstum/Value) und das Sektor-Engagement (Energie 44%, Kommunikation 20%, Transport/Mobilität 20%, Bau/Digitale Infrastruktur 16%, gegenüber 95% in Versorger und Telekom im Index) profitiert.

Die wichtigsten Performancebeiträge des Monats seien den Aktien aus dem Bereich Erneuerbare Energien zuzuschreiben gewesen: Grenergy Renovables (156 Bp), Solarpack (76 Bp), EDP (41 Bp), Voltalia (36 Bp) sowie allerdings in geringerem Ausmaß Scatec und Orsted. Umgekehrt hätten sich Cellnex (-25 Bp), Vinci (-19 Bp), Inwit (-17 Bp), Iren (-13 Bp) und Eiffage (-11 Bp) unter den wichtigsten Underperformern befunden.

Darüber hinaus habe das Managementteam im Dezember unter Ausnutzung von Marktchancen einige marginale Geschäfte abgewickelt. Allerdings sei es im Berichtsmonat ebenfalls zu zwei bedeutenderen Veränderungen im Portfolio gekommen:

1. Die Experten von DNCA Investments hätten ihre Position in dem portugiesischen Stromnetzbetreiber REN aufgelöst, um eine bessere Konzentration des Portfolios zu erreichen, da das Aufwertungspotenzial der Aktie ihrer Einschätzung nach auf kurze Sicht begrenzt zu sein scheine;

2. Die Experten von DNCA Investments hätten ihre Position in Saint Gobain um etwa die Hälfte reduziert, da die Untersuchung der Brandkatastrophe Grenfell Tower in London im Jahr 2017 darauf hinzudeuten scheine, dass die britische Tochtergesellschaft der Gruppe, Celotex, eventuell impliziert sei. Die Experten seien zwar nach wie vor grundsätzlich positiv gegenüber dem Wert eingestellt, möchten jedoch mehr Transparenz in Bezug auf dieses Vorkommnis abwarten, dessen Risiken im Wesentlichen eher die Reputation als die Finanzen belasten dürften, bevor sie ihr Engagement eventuell überdenken würden. Die Investitionsquote des Portfolios liege bei 95,92%.

Nach der starken Belebung der Aktivität seit den im März/April verzeichneten Tiefpunkten, die für eine Stützung der Vertrauensindikatoren gesorgt habe, würden die makroökonomischen Aussichten und die Rückkehr zu den Vorkrisen-Trends davon abhängen, wie schnell die Impfkampagnen weltweit umgesetzt würden und wie schnell oder ob überhaupt die Beschränkungen in allen Wirtschaftszweigen (insbesondere im Dienstleistungssektor, einschließlich Freizeit und Tourismus, die sehr stark mitgenommen worden seien) aufgehoben würden.

Die Geldpolitiken dürften in den kommenden Quartalen akkommodierend bleiben. Gleichzeitig dürfte auch die haushaltspolitische Unterstützung in den meisten Volkswirtschaften stark bleiben, sodass das Reflations-Thema wieder ins Rampenlicht rücken könnte. Die Ungewissheit in Bezug auf den Entwicklungstrend der Erholung bleibt zwar unverändert hoch, doch gehen wir nach den seit dem Wechsel des Managementteams am 1. April 2020 eingeleiteten Änderungen, die zu einer Portfolioumschichtung von 53% führten, mit einer unveränderten Anlagestrategie ins neue Jahr, so die Experten von DNCA Investments.

Die Experten von DNCA Investments seien zuversichtlich, dass der Fonds seinen Aufschwung im Jahr 2021 weiter fortsetzen könne. Sie würden diese Einschätzung auf die folgenden Argumente stützen:

1. Positionierung des Fonds auf säkulare Wachstumsthemen, was ihm ein defensives Profil verleihe;

2. ein Umfeld mit niedrigen Realzinsen, während ein deutlich stärker inflationistisches Umfeld insbesondere für Versorger- und Transportwerte günstig sein dürfte;

3. massive Konjunkturprogramme, die eine echte Stütze für die grüne und digitalen Infrastrukturunternehmen darstellen würden, auf die sich der Fonds ausrichte;

4. das Engagement gegenüber dem Transport- und Mobilitätssektor (Flughäfen, Seehäfen und Autobahnen), die ein erhebliches Erholungspotenzial bieten würden, sobald der Impfstoff überall verfügbar sei und die Einschränkungen in Bezug auf die Passagierzahlen aufgehoben würden. (Stand vom 31.12.2020) (03.02.2021/fc/a/f)





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