Aramea Strategie I-Fonds: 01/2018-Bericht, Wertzuwachs von 1,5% - Fondsanalyse


02.03.18 09:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Für das Sondervermögen des Aramea Strategie I können Aktien, andere Wertpapiere (z.B. verzinsliche Wertpapiere, Schuldverschreibungen, Zertifikate), Bankguthaben, Geldmarktinstrumente, Anteile an anderen Investmentvermögen, Derivate zu Investitions- und Absicherungszwecken sowie sonstige Anlageinstrumente erworben werden, so die Experten von Aramea Asset Management.

Die verschiedenen Assetklassen sollten flexibel eingesetzt werden.

Die globalen Aktienmärkte seien zumeist gut ins neue Jahr 2018 gestartet. Der MSCI World Index sei im Januar in lokaler Währung um 5,3% gestiegen. Beflügelt worden seien die Kurse von steigenden Gewinnerwartungen am US-Aktienmarkt und die im Dezember verabschiedete Steuerreform, welche zu einer Welle von positiven Gewinnrevisionen geführt habe. Der marktbreite S&P 500-Index habe 5,7% zugelegt, der Dow Jones Industrial Average sei im Januar um 5,8% gestiegen und erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 25.000 Punkten gesprungen.

Die europäischen Aktienmärkte hätten ebenfalls mit Kursaufschlägen in das neue Börsenjahr starten können. Der EURO STOXX 50 lege 3,0% zu, der marktbreite STOXX Europe 600 habe einen Wertzuwachs von 1,6% verbucht. Innerhalb der Anlageregionen habe die Performance allerdings deutlich variiert. Während die vormaligen Krisenländer Griechenland (Athex Index: 9,5%), Italien (FTSE MIB Index: 7,6%), Portugal (PSI 20 Index: 5,1%) und Spanien (IBEX Index: 4,1%) deutliche Wertzuwächse verbucht hätten, sei der deutsche Aktienmarkt (DAX: 2,1%) hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben. Neben unternehmensspezifischen Belastungsfaktoren habe vor allem der starke Euro einem besseren Abschneiden deutscher Aktien entgegengestanden. Der Euro habe gegenüber dem US-Dollar mehr als 3% an Wert gewonnen.

Britische Aktien hätten den Januar sogar mit einem negativen Ergebnis beschlossen, aus britischer Sicht würden sich die Brexit-Verhandlungen weiter schwierig gestalten. Der FTSE 100-Index habe 2,0% an Wert im Berichtsmonat verloren.

Die am VDAX gemessene Volatilität habe sich im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Punkte auf 14,9% erhöht.

An den europäischen Rentenmärkten hätten Staatsanleihen aus den Kernländern mit Kursverlusten ins neue Jahr starten müssen. Als belastend hätten sich neben den negativen Vorgaben aus den USA vor allem die Kommentare der EZB-Mitglieder über einen schnelleren Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik erwiesen. Peripherieanleihen hätten ihren positiven Trend aus dem Vorjahrweiter fortsetzen können. Als stützend habe sich die Verbesserung der Bonitätsnoten von Portugal, Spanien und Griechenland erwiesen. Gemessen am iTraxx Europe Main bzw. iTraxx Europe Crossover hätten sich die Risikoprämien für Unternehmensanleihen um 1 bzw. 7 Basispunkte auf ein Niveau von 44 bzw. 239 Basispunkten erhöht.

An den US-Rentenmärkten habe sich die aufwärts gerichtete Renditeentwicklung weiter fortgesetzt. Die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen hätten sich um 31 Basispunkte auf 2,72% erhöht.

Ein schwacher US-Dollar habe den Ölpreis weiter zulegen lassen. WTI Crude Oil habe sich von 60,4 USD auf 64,5 USD verteuert. An den Rohstoffmärkten hätten Silber (1,2%) und Gold (+2,7%) ihren positiven Vormonatstrend bestätigen können. (Stand vom 31.01.2018) (02.03.2018/fc/a/f)






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