Aramea Rendite Plus A-Fonds: 06/2021-Bericht, Wertzuwachs von 0,44% - Fondsanalyse


20.07.21 09:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Die Anlagestrategie des Aramea Rendite Plus A soll durch die gezielte Auswahl von verzinslichen und sonstigen Anlageinstrumenten umgesetzt werden, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Schwerpunkt der Anlage solle auf in Euro ausgestellten Nachranganleihen und Genussscheinen liegen. Anlagen in Fremdwährungen könnten vorgenommen werden.

Im Juni hätten die Rentenmärkte insgesamt leicht freundlich tendiert. Die voranschreitende Konjunkturerholung und weitere Lockerungsschritte nach dem Lockdown hätten die Märkte gestützt und die Sorgen bezüglich der gestiegenen Inflationsraten kompensiert. Viele Marktteilnehmer würden die höheren Inflationsraten als temporäres Problem bewerten, gleichwohl würden die Debatten um die Zukunft der expansiven Geldpolitik verstärkt geführt. Vonseiten der Notenbanken gebe es aber noch keine zeitnahen Bemühungen, die geldpolitischen Zügel anzuziehen. Am Primärmarkt für Nachranganleihen würden vor allem Emittenten im Financial-Bereich das aktuelle Zinsumfeld für Neuemissionen nutzen. Das Marktgeschehen werde nun langsam ruhiger und die beginnende Sommerpause mache sich bemerkbar. Der Aufwärtstrend an den Aktienmärkten habe den Nachranganleihen deutliche Impulse geben können und besonders Industrieunternehmen hätten eine positive Monatsperformance verbuchen können.

Entwicklung Iboxx-Indices Nachranganleihen / Juni 2021
Banken / +0,591%
Versicherung / +0,41%
Industrieunternehmen / +0,75%

Im Juni habe sich die Wertentwicklung des Aramea Rendite Plus auf +0,44% belaufen. Der durchschnittlich zu erwartende Kupon liege bei 3,46%. Die Performance des Fonds werde vor allem von der Kursentwicklung der Nachranganleihen von Banken beeinflusst. Diese Papiere, die den zur Strategie gehörenden regulatorischen Veränderungen ausgesetzt seien, hätten den größten positiven Wertbeitrag geliefert. Es zeige sich, dass Banken trotz aller Unsicherheiten in Bezug auf COVID-19 weiterhin bestrebt seien, ihre Bilanzen zu bereinigen und gemäß der "Neuen Welt" (Basel III/CRR2/MREL) zu strukturieren. Schon im vierten Quartal habe das Fondsmanagement begonnen, den Anteil an regulatorischen Ideen bei Financials zu erhöhen, basierend auf Veröffentlichungen der EBA zur bilanziellen Behandlung von Nachranganleihen alten Formats.

Das Fondsmanagement konzentriere sich darauf, von solchen Sondersituationen zu profitierten. Ausgesprochene Kündigungen hätten auch Signalwirkung für Anleihen alten Formates anderer Bankhäuser, deren Kursnotierungen dann ebenfalls anziehen würden. Der Juni sei dahingehend eher ereignisarm verlaufen. Weiterhin habe der Fonds von der Performance US-amerikanischer Bankanleihen profitiert, nachdem das Fondsmanagement bereits im vergangenen Jahr damit begonnen habe, Positionen aufzubauen. Ein Beispiel dafür sei ein Perpetual Floater von Goldman Sachs mit einem Mindestkupon (Floor) von 4%, welcher unter pari handle. Trotz Währungsabsicherungskosten sei es interessant, in solche Titel mit attraktiven Kupons zu investieren, zumal US-amerikanische Banken häufig eine höhere Profitabilität und Kreditqualität als europäische Banken aufweisen würden. (Stand vom 30.06.2021) (20.07.2021/fc/a/f)






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