Aramea Hippokrat-Fonds: 01/2021-Bericht, Wertzuwachs von 1,7% - Fondsanalyse


11.02.21 09:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel des Fondsmanagements des Hippokrat-Fonds (ISIN DE0009792283 / WKN 979228) ist es, mit einer wachstumsorientierten Anlagepolitik einen langfristigen Kapitalzuwachs zu erzielen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Das Fondsmanagement sehe keine Anlageschwerpunkte vor, aber zeitweilige Schwerpunktbildungen im Rahmen der taktischen Asset-Allokation seien möglich. Um dies zu erreichen, stünden bei der Auswahl der Anlagewerte die Aspekte des langfristigen Vorsorgesparens, also Werterhaltung und Wachstum auf lange Sicht, im Vordergrund.

Die Ausbreitung der neuen Corona-Mutationen habe die Hoffnung auf eine angestrebte Herdenimmunität gen Ende des ersten Halbjahres 2021 zeitweise getrübt. Trotz des anfänglich positiven Marktumfelds habe dies zu temporären Kursrückgängen an den weltweiten Aktienmärkten geführt. Inzwischen würden empirische Studien belegen, dass der Impfstoff aller autorisierten Impfstoffproduzenten auch einen effektiven Schutz gegen die bislang bekannten Mutanten aufweise. Mit AstraZeneca habe ein britisches Large Cap-Pharmaunternehmen als vierte Gesellschaft neben BioNTech/Pfizer und Moderna die EU-Zulassung zur Produktion und Distribution des Corona-Impfstoffes erhalten.

Des Weiteren hätten Privatanleger durch herdenhaftes Wetten gegen den Leerverkauf von Hedge Fonds Kurssprünge und Übertreibungen in einigen kleineren, gelisteten Gesellschaften wie dem Computerspiel-Hersteller GameStop ausgelöst. Während der US-amerikanische Aktienindex S&P 500 im Berichtszeitraum um +1,6% habe zulegen können, habe sein europäisches Pendant STOXX Europe 600 um -1% nachgegeben; der DAX habe rund 2% im Minus geschlossen. Die Publikation der Quartalszahlen aus dem letzten Quartal 2020 habe indes begonnen.

Mit der Amtseinführung des 46. US-Präsidenten Biden gehe in den Vereinigten Staaten nicht nur die Hoffnung auf weitere Konjunkturprogramme einher; einerseits seien fiskalpolitische Impulse für die Erzeuger erneuerbarer Energien zu erwarten, welche langfristig von Biden's ausgerufenem nationalem Ziel von Null-Emissionen bis 2050 profitieren könnten. Andrerseits stehe eine stärkere Regulierung der amerikanischen Large Cap-Technologieunternehmen weiter im Raum. Nach ihrer jeweils ersten Sitzung im neuen Jahr würden beide Notenbanken EZB und FED unverändert an ihrer expansiven geldpolitischen Ausrichtung festhalten.

Die anhaltende US-Dollar-Stärke habe sich im Berichtszeitraum in einer Aufwertung gegenüber dem Euro von 0,7% auf 1,21 manifestiert. Einen äquivalenten Anstieg habe auch der US-Dollar-Index zu verzeichnen gehabt, welcher den Wert des US-Dollar in Form eines Baskets mit sechs weiteren Währungen vergleiche. Der Preis pro Feinunze Gold sei im Berichtszeitraum um -2,7% gegenüber dem Vormonatsende auf 1.848 USD gesunken.

Die Rentenmärkte in Europa hätten durch einige Neuemissionen am Primärmarkt auf sich aufmerksam machen können, darunter SURE-Bonds der EU zur Finanzierung der europäischen Kurarbeiterprogramme, sowie Österreich, Griechenland und Slowenien. Die Spreads im Staatsanleihenmarkt seien weitestgehend unterverändert relativ zum Vormonat geblieben; so hätten etwa 10-Jahres-Renditen in Deutschland per Monatsultimo bei einer Rendite von -0,5% gegenüber 1,0% bei 10-Jahres-US-Treasuries notiert. (Stand vom 31.01.2021) (11.02.2021/fc/a/f)






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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
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