Apus Capital ReValue-Fonds: 03/2019-Bericht, Wertverlust von 2,8% - Fondsanalyse


06.05.19 08:30
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Sondervermögen des Apus Capital ReValue strebt einen möglichst hohen Wertzuwachs an, so die Experten von Aramea Asset Management.

Dieser solle vorrangig durch Direktinvestments in Aktien erzielt werden. Diese würden aus Wachstumsmärkten und Branchen mit überdurchschnittlich guten Aussichten selektiert. Bei allen Anlageentscheidungen stehe die langfristige Beurteilung des Geschäftsmodells und der Ertragsperspektiven im Vordergrund. Einen Schwerpunkt lege das Fondsmanagement darauf, in Unternehmen zu investieren, die im Wandel von Märkten zu den Gewinnern zählen würden. Der Fonds könne in bestimmten Marktphasen auch in Liquidität halten. Attraktive Unternehmensanleihen könnten beigemischt werden.

Die Aktienmärkte hätten im März im Spannungsfeld von Hoffnungen auf eine bevorstehende Lösung des Handelskonflikts, der anhaltenden Brexit-Problematik sowie zunehmenden Anzeichen einer weltweiten Konjunkturabschwächung gestanden. In diesem Umfeld habe der DAX mit einem Plus von 0,09% stagniert, während die übrigen europäischen Indices hätten zulegen können. So habe der EURO STOXX einen Monatsgewinn von 1,6% erzielt. Auch die deutschen Small- (SDAX: +1,1%) wie Midcaps (MDAX +1,4%) hätten in der Summe eine positive Entwicklung verzeichnet.

Der APUS Capital ReValue Fonds habe im Berichtsmonat eine negative Performance von 2,8% ausgewiesen. Dies sei auf vorübergehende Gewinnmitnahmen bei zuvor stark gelaufenen Titeln sowie eine schwache Monatsentwicklung bei Technologietiteln zurückzuführen gewesen. Die Gesamtjahresperformance sei mit +10,4% jedoch weiter erfreulich. Zudem habe der Fonds einen sehr erfreulichen Start in den Monat April verzeichnet. Bei den Einzeltiteln hätten Alligator Bioscience Calliditas, Nabaltec, SAP und Zealand Pharma zweistellige Kursgewinne ausgewiesen, während Asetek, ams, Elmos, Faurecia, finit, MGI Digital, MorphoSys, SMA Solar, STMicroelectonics, Südzucker und Wacker Chemie mit spürbaren Kursrückgängen belastet hätten.

Das Fondsmanagement habe mit Blick auf die sich abschwächende Konjunkturentwicklung die Cash-Quote auf knapp 11% ausgebaut und bei einigen Werten wie Alligator Bioscience, Cegedim, Elmos, Infineon, finit, Nabaltec, Software AG, STMicroelectronic sowie Surteco die Positionen etwas verringert, während beim Softwareunternehmen Serviceware Zukäufe getätigt worden seien.

Die wesentlichen Einflussfaktoren auf die Aktienmärkte dürften auch in den kommenden Monaten der Handelsstreit zwischen den USA und China, die Brexit-Frage sowie die weitere Konjunkturentwicklung sein. Die anstehende Berichterstattung zum ersten Quartal dürfte dabei insbesondere im Automobilmarkt von eher schwachen Zahlen geprägt sein. Demgegenüber stünden aber eine mögliche Einigung im Handelsstreit sowie - im Gegensatz zum Vorjahr - geringe Risiken an der Zinsfront. Die Märkte dürften damit weiter volatil bleiben, wenngleich sich aktuell eine positive Tendenz an den weltweiten Börsen zu etablieren scheine.

Mittel bis längerfristig seien die Experten von Aramea Asset Management unverändert davon überzeugt, dass der durch zahlreiche große Technologietrends wie Internet der Dinge, künstliche Intelligenz, virtuelle Realität, E-Mobilität oder Immuntherapien im Gesundheitsbereich getragene dynamische Wandel für zahlreiche Unternehmen erhebliche Wachstumschancen eröffnen werde. Die im Fonds enthaltenen Werte würden nach Einschätzung der Experten zu den Gesellschaften gehören, die hiervon überproportional profitieren sollten. Wir erwarten, dass sich dies auch in einer spürbaren Neueinschätzung an den Aktienmärkten niederschlagen, so die Experten von Aramea Asset Management. (Stand vom 31.03.2019) (06.05.2019/fc/a/f)






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