Metzler German Smaller Companies Sustainability A-Fonds: Q1/2022-Bericht, mehrere neue Titel erworben - Fondsanalyse


10.05.22 11:00
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler German Smaller Companies Sustainability (ISIN DE0009752238 / WKN 975223) investiert selektiv in deutsche Unternehmen mit mittlerer bis niedriger Marktkapitalisierung, so die Experten von Metzler Asset Management.

Der Fonds verfolge einen "Quality at a Reasonable Price (QARP)"-Ansatz und fokussiere sich somit auf Unternehmen, deren Geschäftsmodelle über eine nachhaltig führende Marktposition, hohe Markteintrittsbarrieren und strukturelles Wachstum verfügen würden und gleichzeitig nicht übermäßig teuer bewertet seien. Exzellente und erfahrene Management-Teams, solide Bilanzen, eine gute Cash-Generierung sowie ein starker Fokus auf Nachhaltigkeitsaspekte (ESG - Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung) seien weitere Qualitätsmerkmale. Das Anlageziel des Fonds sei langfristiges Kapitalwachstum.

Die deutsche Wirtschaft dürfte im ersten Quartal geschrumpft sein. Die Industrie in Deutschland habe sich zwar über volle Auftragsbücher gefreut, jedoch aufgrund von Engpässen in den Lieferketten nicht produzieren können. Der Krieg in der Ukraine habe die Lage zusätzlich verschärft. Auch aufgrund dessen seien die Preise für viele Rohstoffe stark gestiegen. Die Inflation sei auf 7,6% geklettert, worauf die Notenbanken reagiert und die Zinsen angehoben hätten. Vor diesem Hintergrund seien die Kurse am deutschen Aktienmarkt von sehr hoher Volatilität geprägt gewesen, insbesondere von zinssensiblen und zyklischen Aktien.

Positiv zur Fondsperformance hätten die Aktien der VERBIO (16,6%) beigetragen. Das Unternehmen habe von der steigenden Nachfrage nach Biogas in Deutschland sowie von steigenden Gaspreisen profitiert. Titel des Anbieters für sichere Software Secunet (2,7%) hätten aufgrund der wegen des Ukrainekriegs gestiegenen Sicherheitsanforderungen an Bundeseinrichtungen zugelegt. Zudem habe der Fonds davon profitiert, dass einige Unternehmen, deren Aktienkurse aufgrund der Kriegsfolgen stark an Wert eingebüßt hätten, nicht im Fonds vertreten gewesen seien. Dazu würden die Papiere des Versorgers Uniper (-44,0%) oder von Daimler Trucks (-24,7%) zählen.

Negativ zur Fondsperformance hätten die Aktien des Maschinenbauers König & Bauer beigetragen (-32,8%). Steigende Rohstoffpreise und aufziehende Rezessionsängste hätten ihre Spuren hinterlassen. Die Aktien des Softwareherstellers Fabasoft (-38,1%) hätten unter der weiterhin schwächelnden Nachfrage sowie unter steigenden Zinsen gelitten. Zusätzlich negativ habe sich ausgewirkt, dass mehrere Nebenwerte nicht im Fonds vertreten gewesen seien: So hätten beispielsweise die Aktien von Rheinmetall (131,3%) und K+S (80,8%) deutlich an Wert zugelegt.

Im Berichtsquartal hätten die Experten von Metzler Asset Management mehrere neue Titel erworben, darunter die Aktien der IT-Berater Nagarro sowie von GFT Technologies, die von einer zunehmenden Nachfrage nach IT-Projekten im Zuge der weiteren Digitalisierung profitieren dürften. Des Weiteren hätten die Experten Papiere der Aareal Bank, dem führenden Immobilienfinanzierer in Deutschland, gekauft. Außerdem hätten sie Titel der New Work AG erworben, die von einem weiterhin robusten Arbeitsmarkt profitieren sollte.

Im Gegenzug hätten sich die Experten von Metzler Asset Management von Aktien der Micro Caps Schneider Neureither & Partner sowie von NFON getrennt. Darüber hinaus hätten sie die Papiere des Rückversicherers Hannover Rück verkauft. (Stand vom 31.03.2022) (10.05.2022/fc/a/f)





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179,01 € 176,60 € 2,41 € +1,36% 20.05./21:07
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009752238 975223 274,39 € 170,96 €