DNCA Invest Eurose-Fonds: 03/2022-Bericht, Wertzuwachs von 0,32% - Fondsanalyse


06.05.22 11:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Eurose ist bestrebt, den zusammengesetzten Index aus 20% EURO STOXX 50 + 80% FTSE MTS Global, berechnet mit reinvestierten Dividenden, über die empfohlene Anlagedauer zu übertreffen, so die Experten von DNCA Investments.

Die Anleger würden darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsstil Entscheidungsspielräume vorsehe und ökologische, soziale/gesellschaftliche und die Unternehmensführung betreffende Kriterien (ESG-Kriterien) einbeziehe. Um das Anlageziel zu erreichen, stütze sich die Anlagestrategie auf eine aktive Verwaltung mit Ermessensspielraum.

Im März habe ein schwieriges Quartal für die Finanzmärkte geendet. Man müsse bis 1980 zurückgehen, um zu sehen, dass die Aktien-, Staatsanleihen- und Kreditmärkte insgesamt um mehr als 5% zurückgegangen seien. Die Themen seien nach wie vor bekannt und miteinander verwoben: Geopolitik, Inflation, Geldpolitik und Rezessionsgefahr. Ende März ende in Europa das pandemiebedingte Notfallprogramm der EZB zum Ankauf von Vermögenswerten ("PEPP").

Im Monatsverlauf sei Invest Eurose stabil geblieben (0,32%). Im Quartalsverlauf habe die Performance bei -1,09% gelegen.

Im Laufe des Monats habe der Fonds zwei neue Positionen eröffnet, indem er die Aktien Boskalis und D'Ieteren ins Portfolio aufgenommen habe. Royal Boskalis Westminster sei ein niederländisches Unternehmen, das Häfen, Wasserwege und Küstenstreifen baue und instand halte. Das Unternehmen biete Baggerarbeiten, Wasserbau und Landgewinnungslösungen an. D'Ieteren sei ein belgisches Unternehmen, das Volkswagen-Fahrzeuge importiere und in Belgien vertreibe. Das Unternehmen besitze Belron (Weltmarktführer für die Reparatur und den Austausch von Glasscheiben über mehrere Marken, darunter Carglass) und auch Moleskine (Notizbücher und Schreibzubehör). Der Fonds erhöhe auch sein Engagement in Crédit Agricole, Enel und Saint-Gobain.

Im Gegensatz dazu seien die Positionen EDF und Thales reduziert worden. Ende März habe das Aktienengagement von Invest Eurose bei 30,4% gelegen (nach Abzug von Absicherungen), wobei die Sektoren Banken, Bauwesen und Baustoffe, Öl und Gas sowie Industriegüter und -dienstleistungen stark vertreten gewesen seien. Die wichtigsten Überzeugungen des Portfolios seien: TotalEnergies (3,3%), Orange (2,6%), Thales (2,4%), Saint-Gobain (2,2%) und Crédit Agricole (2,2%).

Ein Teil des Aktienportfolios werde durch den Verkauf von Futures (EURO STOXX 50 und CAC 40) abgesichert, der im März stabil geblieben sei (6,0%). Es gebe drei Carry-Positionen (Akka Technologies, Boskalis und Lagardère), die 1,1% des Fonds ausmachen würden. Die finanziellen Merkmale des Portfolios würden eine weiterhin angemessene Bewertung mit einem KGV für das Jahr 2022 von 10,0x (EURO STOXX 50 13,8x) bei einem erwarteten Gewinnwachstum von +14,4% zeigen. Die Dividendenrendite für 2022 werde auf 4,7% geschätzt (EURO STOXX 50 2,9%).

Innerhalb des Anleihenportfolios sei der März mit fällig werdenden Anleihen belastet. Dies ermögliche es, den Cashflow im Portfolio zu erhöhen und mehrere gezielte Käufe zu tätigen. Wenn sich der Primärmarkt nach einer Schließung wieder erhole, biete er oftmals Chancen. In diesem Rahmen seien Sabadell 2026 mit einer Rendite von 2,7%, Castellum 2025 mit 2,1%, Carrefour 2026 mit 1,9% und Cellnex 2026 mit 2,5% ins Portfolio aufgenommen worden. Verstärkt würden die Linien Derichebourg 2028, Europcar 2026, Infineon hybrid call 2025. Orano werde durch den Kauf von Anleihen 2026 und 2028 gestärkt und die Hybriden Holcim, TotalEnergies und Solvay, alle mit Call 2024, würden hinzugefügt.

Schließlich werde nach einem guten Beitrag zur Performance die Positionierung in inflationsindexierten Staatsanleihen leicht reduziert, indem eine italienische Anleihe 2024 erleichtert werde. Die Zinsabsicherung werde nach dem starken Zinsrückgang zu Beginn des Monats leicht erhöht; die Nettosensitivität des Anleihenportfolios liege zum Monatsende bei 2,0.

Die nichtfinanziellen Merkmale des Portfolios würden eine Verantwortungsleistung von 5.13 und ein Engagement im Bereich nachhaltiger Übergang von 67,16% zeigen.

Die europäischen Unternehmen würden im Großen und Ganzen ihre gesunden oder sogar gestärkten Bilanzen beibehalten. Die in den letzten Wochen veröffentlichten Ergebnisse seien sehr gut und die Mehrheit der Führungskräfte sei angesichts des Umfelds wenig überraschend vorsichtig. Ihre Anpassungsfähigkeit über mehr als zwei Jahre hinweg sei hinreichend unter Beweis gestellt worden. Das beschleunigte - aber allmähliche - Ende der Nettoanleihekäufe durch die EZB sei zu beobachten, aber die Währungsinstitution werde dafür sorgen, dass sie bei Auftreten von Stress an den Anleihemärkten, insbesondere bei Staatsanleihen, handle. Der Anteil an Barmitteln und sehr kurzen Anleihen im Portfolio bleibe substanziell, um weiterhin von Volatilitätsepisoden an den Aktien- und Kreditmärkten zu profitieren, in einem Umfeld, in dem der durchschnittliche Rechnungszins des Anleihenportfolios mit 2,1% noch attraktiver sei. (Stand vom 08.04.2022) (06.05.2022/fc/a/f)





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