Weizenpreise steigen auf Mehrmonatshochs
01.02.12 12:54
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In den letzten zwei Wochen zogen die Weizenpreise deutlich an, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Der Preis für LIFFE-Weizen notiere auf einem Siebeneinhalb-Monatshoch, CBOT-Weizen auf dem höchsten Stand seit gut vier Monaten. Im Markt würden sich Sorgen um die nicht ausreichend durch Schnee vor hartem Frost geschützten Pflanzen in der Schwarzmeerregion und zuletzt auch in Teilen Mitteleuropas sowie Gerüchte über einen möglichen Exportstopp Russlands im Frühjahr halten. Eine Entscheidung darüber sei für in zwei Wochen auf Grundlage der bis dahin vorliegenden Exportdaten in Aussicht gestellt worden.
Bereits im Herbst habe Ministerpräsiden Putin vom Einsatz von Exportsteuern für den Fall gesprochen, dass die Exporte im laufenden Wirtschaftsjahr über 24 bis 25 Mio. Tonnen steigen sollten. Nach Angaben der russischen Getreideunion hätten die Ausfuhren inzwischen die Schwelle von 20 Mio. Tonnen überschritten.
In den USA werde ebenfalls befürchtet, dass die trockene Witterung den in den nächsten Monaten aus der Winterruhe kommenden Pflanzen Schaden zufügen könnte. In den wichtigen Anbaustaaten Kansas und Oklahoma habe sich das USDA zu einer Herabstufung des Pflanzenzustands veranlasst gesehen. Die Summe dieser Risiken dürfte spekulative Anleger zur Eindeckung von Short-Positionen veranlasst haben. Die spekulativen Netto-Short-Positionen bei Weizen seien Anfang vergangener Woche auf den höchsten Stand seit Juni 2010 gestiegen.
Angesichts der reichlichen Versorgung sehen die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets das weitere Preisanstiegspotenzial als begrenzt an. (01.02.2012/ac/a/m)
Der Preis für LIFFE-Weizen notiere auf einem Siebeneinhalb-Monatshoch, CBOT-Weizen auf dem höchsten Stand seit gut vier Monaten. Im Markt würden sich Sorgen um die nicht ausreichend durch Schnee vor hartem Frost geschützten Pflanzen in der Schwarzmeerregion und zuletzt auch in Teilen Mitteleuropas sowie Gerüchte über einen möglichen Exportstopp Russlands im Frühjahr halten. Eine Entscheidung darüber sei für in zwei Wochen auf Grundlage der bis dahin vorliegenden Exportdaten in Aussicht gestellt worden.
In den USA werde ebenfalls befürchtet, dass die trockene Witterung den in den nächsten Monaten aus der Winterruhe kommenden Pflanzen Schaden zufügen könnte. In den wichtigen Anbaustaaten Kansas und Oklahoma habe sich das USDA zu einer Herabstufung des Pflanzenzustands veranlasst gesehen. Die Summe dieser Risiken dürfte spekulative Anleger zur Eindeckung von Short-Positionen veranlasst haben. Die spekulativen Netto-Short-Positionen bei Weizen seien Anfang vergangener Woche auf den höchsten Stand seit Juni 2010 gestiegen.
Angesichts der reichlichen Versorgung sehen die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets das weitere Preisanstiegspotenzial als begrenzt an. (01.02.2012/ac/a/m)
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