Weizenmarkt Rekordernte aus Indien erwartet
03.02.12 15:06
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Trotz anhaltender Kälte in weiten Teilen Kontinentaleuropas haben sich die Weizenpreise gestern etwas beruhigt, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Es sei noch zu früh, von Frostschäden zu sprechen. Die vergangene Erntesaison habe gezeigt, dass Weizenpflanzen recht widerstandsfähig gegenüber ungünstigen Witterungsbedingungen sein könnten. Damals hätten aufgrund eines sehr trockenen Frühjahrs Sorgen vor Ernteausfällen bestanden, welche sich im Nachhinein als überzogen erwiesen hätten.
Solange die derzeitige Kältewelle in Europa nicht über einen längeren Zeitraum anhalte, dürfte es nicht zu größeren Frostschäden kommen. Ein Problem stelle sicherlich die mangelnde Schneedecke dar, welche die Pflanzen vor der Kälte schützen würde. Insofern würde Schneefall das Risiko von Frostschäden zu mindern helfen.
Aufgrund des milden Winters sei die vor Kälte schützende Schneedecke in den US-Winterweizenanbaugebieten stark zurückgegangen. Ein Kälteeinbruch wie in Europa sei in den USA derzeit aber nicht in Sicht. Indien könnte in diesem Jahr Regierungsangaben zufolge eine Rekordweizenernte von 88,3 Mio. Tonnen einfahren. Die staatlichen Weizenvorräte befänden sich mit knapp 26 Mio. Tonnen bereits auf einem sehr hohen Niveau. Dies könnte Spielraum für weitere Exporte eröffnen. Im vergangenen Jahr habe Indien erstmals seit 2007 wieder zwei Millionen Tonnen Weizen exportiert und somit zum Überangebot auf dem globalen Weizenmarkt beigetragen. (03.02.2012/ac/a/m)
Es sei noch zu früh, von Frostschäden zu sprechen. Die vergangene Erntesaison habe gezeigt, dass Weizenpflanzen recht widerstandsfähig gegenüber ungünstigen Witterungsbedingungen sein könnten. Damals hätten aufgrund eines sehr trockenen Frühjahrs Sorgen vor Ernteausfällen bestanden, welche sich im Nachhinein als überzogen erwiesen hätten.
Solange die derzeitige Kältewelle in Europa nicht über einen längeren Zeitraum anhalte, dürfte es nicht zu größeren Frostschäden kommen. Ein Problem stelle sicherlich die mangelnde Schneedecke dar, welche die Pflanzen vor der Kälte schützen würde. Insofern würde Schneefall das Risiko von Frostschäden zu mindern helfen.
Aufgrund des milden Winters sei die vor Kälte schützende Schneedecke in den US-Winterweizenanbaugebieten stark zurückgegangen. Ein Kälteeinbruch wie in Europa sei in den USA derzeit aber nicht in Sicht. Indien könnte in diesem Jahr Regierungsangaben zufolge eine Rekordweizenernte von 88,3 Mio. Tonnen einfahren. Die staatlichen Weizenvorräte befänden sich mit knapp 26 Mio. Tonnen bereits auf einem sehr hohen Niveau. Dies könnte Spielraum für weitere Exporte eröffnen. Im vergangenen Jahr habe Indien erstmals seit 2007 wieder zwei Millionen Tonnen Weizen exportiert und somit zum Überangebot auf dem globalen Weizenmarkt beigetragen. (03.02.2012/ac/a/m)
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