Weizen Kältewelle in Europa hält Preise weiter in Atem
02.02.12 13:29
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Kältewelle in Europa hält die Weizenpreise weiter in Atem, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Gestern sei der Preis für LIFFE-Weizen erstmals seit Juni 2011 über die Marke von 220 EUR je Tonne gestiegen. Es werde befürchtet, dass durch die frostigen Temperaturen in weiten Teilen Europas die Winterweizenpflanzen Schaden nehmen könnten. In der Ukraine werde seitens des staatlichen Wetterdienstes befürchtet, dass bis zu 40% der Winterweizenernte verloren gehen könnten. In Russland könnten einem westeuropäischen Wetterdienst zufolge 15% der Winterweizenpflanzen der Schwarzmeerregion betroffen sein. Auch in der EU könnte es zu Frostschäden kommen, da die Winterweizenpflanzen aufgrund des lange Zeit zu milden Winters in ihrer Entwicklung weiter fortgeschritten seien und eine vor der Kälte schützende Schneedecke vielerorts gefehlt habe. Es könnte daher in den kommenden Tagen zu einem weiteren Preisanstieg kommen.
In den USA sei der Winter dagegen nach wie vor ungewöhnlich mild, was sich positiv auf die dortige Pflanzenentwicklung auswirken dürfte, zumal es in den US-Anbaugebieten zuletzt hinreichend Niederschläge gegeben habe. Das weitere Aufwärtspotenzial für CBOT-Weizen dürfte daher begrenzt sein. (02.02.2012/ac/a/m)
Gestern sei der Preis für LIFFE-Weizen erstmals seit Juni 2011 über die Marke von 220 EUR je Tonne gestiegen. Es werde befürchtet, dass durch die frostigen Temperaturen in weiten Teilen Europas die Winterweizenpflanzen Schaden nehmen könnten. In der Ukraine werde seitens des staatlichen Wetterdienstes befürchtet, dass bis zu 40% der Winterweizenernte verloren gehen könnten. In Russland könnten einem westeuropäischen Wetterdienst zufolge 15% der Winterweizenpflanzen der Schwarzmeerregion betroffen sein. Auch in der EU könnte es zu Frostschäden kommen, da die Winterweizenpflanzen aufgrund des lange Zeit zu milden Winters in ihrer Entwicklung weiter fortgeschritten seien und eine vor der Kälte schützende Schneedecke vielerorts gefehlt habe. Es könnte daher in den kommenden Tagen zu einem weiteren Preisanstieg kommen.
In den USA sei der Winter dagegen nach wie vor ungewöhnlich mild, was sich positiv auf die dortige Pflanzenentwicklung auswirken dürfte, zumal es in den US-Anbaugebieten zuletzt hinreichend Niederschläge gegeben habe. Das weitere Aufwärtspotenzial für CBOT-Weizen dürfte daher begrenzt sein. (02.02.2012/ac/a/m)
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