Value-Holdings Europa-Fonds: Anlagetipp der Woche - Fondsanalyse


31.03.14 09:14
Euro fondsxpress

München (www.fondscheck.de) - Die Experten von "Euro fondsxpress" empfehlen den Value-Holdings Europa-Fonds als Anlagetipp der Woche.

Derzeit würden schwierige Zeiten für Anleger herrschen. Denn niemand wisse, wie sich die Lage in der Ukraine entwickeln werde und ob es größere Spannungen zwischen dem Westen und Russland geben werde. Daher würden nun wieder verstärkt "Hardcore-Value-Fonds" in den Vordergrund rücken. Davon gebe es jedoch nicht viele, sondern man müsse sie wie die "Stecknadel im Heuhaufen" suchen. Fündig werde man etwa bei der auf Nebenwerte fokussierten Value-Holdings Capital Partners Fund. Die Augsburger würden seit 1992 Value-Investing betreiben.

Fondsberater Roland Könen verfolge einen klassischen Value-Stil, der sich an Benjamin Graham orientiere. Der Amerikaner stelle Kennziffern wie ein niedriges Kurs/Gewinn-Verhältnis oder Kurs/Buchwert-Verhältnis in den Vordergrund seiner Aktienanalyse. Für Könen sei der Value-Stil der einzig erfolgversprechende Anlagestil. "So zeigen die jahrzehntelangen Erfolge der von uns beobachteten amerikanischen Value-Profis, allen vornan Warren Buffett, Walter Schloss, William Ruane und Seth Klarman, dass dauerhaft praktisch kein anderer Anlagestil ähnlich hohe Renditen bei vergleichsweise geringem Risiko erzielt."

Am Anfang stünden für Könen die Fragen: Zahle ein Unternehmen regelmäßig Dividende? Erziele es nachhaltig Gewinne? Dann ermittele er anhand verschiedener Kennziffern wie Dividendenrendite, Kurs/Gewinn-Verhältnis, Kurs/Buchwert-Verhältnis, Eigenkapitalquote oder Eigenkapitalrendite den fairen Wert des Unternehmens.

Jeder Value-Investor gewichte dabei die Kennziffern anders. Hier liege das Geheimnis des Erfolgs. Denn wer einen zu hohen fairen Wert für ein Unternehmen errechne, zahle unter Umständen zu viel für eine Aktie. Daher sei für den Value-Holdings-Europa-Fonds das vergangene Jahr schwierig gewesen. "Viele der von uns beobachteten Unternehmen waren und sind einfach zu teuer. Manchmal beobachten wir jahrelang Unternehmen, ohne jemals eine einzige Aktien zu kaufen", sage Könen. Dies habe gerade im vergangenen Jahr aufgrund von Mittelzuflüssen zu hohen Cashbeständen und dadurch zu mäßiger Wertentwicklung geführt.

Derzeit liege die Cashquote bei rund 38 Prozent. Grund: Könen kaufe nur, wenn der Discount zum fairen Wert mindestens 30 Prozent betrage. Neben den harten schaue Könen natürlich auch noch auf weiche Faktoren - etwa auf das Geschäftsmodell: Hier achte er darauf, ob es bewährt und einfach zu verstehen sei. Danach würden die Marktstellung und die Konkurrenten des Unternehmens geprüft.

Und die Produkte: Welche seien erfolgreich und wie sehe die Produktpipeline aus? Das gebe ihm Aufschluss über die Pricing-Power eines Unternehmens. Schließlich nehme er das Management genauer unter die Lupe: Wie groß sei die Erfahrung und wie vertrauenswürdig sei das Team hinsichtlich der eigenen Prognosen? Er achte auch darauf, dass die Dividendenpolitik investorenfreundlich sei und die Ausschüttungen kontinuierlich steigen würden.

Aktuell halte Könen rund 40 Prozent deutsche und 20 Prozent österreichische Aktien. Norwegen sei mit zwölf und Italien mit gut acht Prozent vertreten. Größter Titel mit 4,6 Prozent sei die österreichische RHI.

Der Value-Holdings Europa-Fonds ist ein TOP-Value-Fonds für europäische Nebenwerte und Value-Anhänger, so die Experten von "Euro fondsxpress". Er sei ein Fonds zum Kaufen und Liegenlassen. (Ausgabe 13 vom 28.03.2014) (31.03.2014/fc/a/f)





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