UniEuropa-Fonds: Q2/2017-Bericht, Schneider Electric veräußert - Fondsanalyse


17.07.17 15:23
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Vor dem Hintergrund der politischen Unsicherheit gaben die Notierungen in Europa in den vergangenen drei Monaten nach, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEuropa-Fonds.

Der EURO STOXX 50 Index sei um 1,7 Prozent gefallen. Vor allem der drohende Brexit und die Lage in Italien hätten die Kurse belastet. Der Ausgang der Wahlen in Frankreich hingegen sei mit Aufschlägen quittiert worden. Gegen Ende der Berichtsperiode habe Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, für Kursverluste gesorgt. Er habe sich überraschend positiv zum konjunkturellen Umfeld in der Eurozone geäußert und damit die Sorge vor einem schnellen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik befeuert.

Im Fonds sei zu Beginn des Berichtszeitraums Q2/2017 die Position in Nestlé aufgestockt worden. Außerdem hätten die Experten Anteile des französischen Versorgers Engie gekauft, da nach Jahren rückläufiger Unternehmensergebnisse zwischenzeitlich erste Anzeichen einer Gewinnstabilisierung zu erkennen seien.

Im weiteren Verlauf hätten sich die Experten bei Anheuser-Busch InBev, Assa Abloy und Weir Group engagiert. Auch sei den Experten der Wert von IMI interessant wegen der Restrukturierung und Stabilisierung der Endmärkte erschienen. Zudem hätten die Experten die verbesserten Aussichten auf dem irischen Immobilienmarkt zum Anlass genommen, um sich bei Allied Irish Banks zu engagieren. Ferner sei es zu Investitionen bei Beiersdorf, Svenska Cellulosa, Eurofins Scientific, Atlas Copco sowie Osram gekommen.

Dagegen hätten die Experten Schneider Electric wegen der Abschwächung in China veräußert. Außerdem sei es zu Gewinnmitnahmen bei Roche, Indra und Covestro gekommen. Vor dem Hintergrund schwacher Wirtschaftsdaten in China hätten die Experten ebenso Verkäufe bei BASF und Siemens vorgenommen. Darüber hinaus seien Anteilsverkäufe bei Pandora und Essilor aufgrund der Schwäche im US-Einzelhandel vorgenommen worden.

Auf kurze Sicht würden den Aktienmärkten klar identifizierbare Treiber für weitere Kursgewinne fehlen. Vieles spreche deshalb dafür, dass die Börsen über die Sommermonate in den Seitwärtsmodus wechseln würden. (Stand vom 30.06.2017) (17.07.2017/fc/a/f)





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