UniEuroAspirant A-Fonds: 02/2019-Bericht, Risiko durch einige Käufe aufgestockt - Fondsanalyse


15.03.19 11:00
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Nach einem positiven Jahresauftakt gingen die osteuropäischen Rentenmärkte im Februar nahezu unverändert aus dem Handel, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEuroAspirant A.

Stärkere Kursausschläge hätten die Staatspapiere aus der Türkei verbucht. Die im März bevorstehenden Kommunalwahlen würden ihre Schatten vorauswerfen und seien in einem Renditeanstieg von 75 Basispunkten gemündet. Anleihen aus Tschechien hätten wegen überraschender Inflationszahlen ebenfalls unter Druck gestanden. Gläubigerpapiere aus Rumänien hingegen seien durch positive Nachrichten im Zusammenhang mit der im Dezember per Notverordnung eingeführten Bankensteuer gestützt worden. Die Rendite sei um 25 Basispunkte gesunken.

Ratingsseitig habe Russland eine Rating-Hochstufung erhalten und sei damit bei allen drei Agenturen wieder im Investment Grade Bereich. Positive Wachstumsaussichten hätten auch bei dem osteuropäischen Staat Ungarn für eine Hochstufung des Ratings von BBB- auf BBB gesorgt. Nach einem starken Anstieg des Bruttoinlandsproduktes im vergangenen Jahr, solle die starke Inlandsnachfrage und die Stärkung der externen Position durch beständige Leistungsbilanzüberschüsse auch im aktuellen Jahr das Wachstum der Volkswirtschaft unterstützen.

Die Grundausrichtung des Fonds sei im Wesentlichen unverändert geblieben. Am Primärmarkt hätten die Experten Papiere aus Zypern und Ägypten gezeichnet. Das Land Polen habe einen sogenannten "Green Bond" emittiert, der sich dadurch auszeichne, dass der Emissionserlös zur Finanzierung nachhaltiger Projekte verwendet werde. Auf der Unternehmensseite hätten sich die Experten an einer Neuemission des weltweit größten Erdgasförderunternehmens Gazprom beteiligt. Im Gegenzug hätten sie gut gelaufene Titel aus der Mongolei und einige Fondslösungen veräußert. In Summe hätten die Experten das Risiko durch einige Käufe aufgestockt, seien aber mittels Derivaten (CDX EM Index) etwa in gleichem Maße Absicherungsgeschäfte eingegangen.

Die zuletzt schwachen Fundamentaldaten würden vorerst eine Straffung der Geldpolitik als unwahrscheinlich erscheinen lassen, wodurch die Emerging Markets gestützt werden könnten, solange keine Rezession ausbreche. Dennoch würden eine mögliche Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China, trotz der jüngsten Beruhigung, sowie globale Renditeanstiege Risikofaktoren darstellen. (Stand vom 28.02.2019) (15.03.2019/fc/a/f)






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