UBS Equity Asian Smaller Companies-Fonds: Perlen tauchen in Fernost - Fondsanalyse


16.05.16 10:30
Euro Advisor Services GmbH

München (www.fondscheck.de) - Kleine und mittelgroße Unternehmen wachsen in der Regel schneller und reagieren flexibler auf Veränderungen als Großkonzerne, so Raymond Wong, Manager des UBS Equity Asian Smaller Companies von UBS Asset Management.

Ertragsorientierte Anleger würden daher auf die Aktien von Mittelständlern schwören. Besonders in Asien würden Investoren in Nebenwerten ein günstiges Wirtschaftsumfeld finden. Dort seien die Absatzmärkte noch nicht so gesättigt wie in Europa oder Nordamerika. Eine junge, beständig größer werdende Mittelschicht trage den Aufschwung mit. Viele Staaten aus der Region würden längst zu den führenden Schwellenländern gehören oder hätten bereits den Aufstieg zur Industrienation geschafft.

In den vergangenen Monaten habe das Bild von der stetig expandierenden Wachstumsregion indessen ein paar Risse bekommen: In China schwäche sich der Aufschwung ab, Rohstoffexporteure würden unter fallenden Energiepreisen leiden, turbulente Finanzmärkte mit deutlichen Verlusten würden für Schlagzeilen sorgen. Anleger sollten das gesunkene Interesse jedoch als Chance begreifen. Denn an der Börse werde zum Einstieg bekanntermaßen nicht geklingelt. Und in Asien würden in der Regel die langfristigen Ertragschancen die kurzfristigen Risiken übersteigen. Festmachen lasse sich dies gerade am viel beäugten Wirtschaftswachstum.

So erwarte die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) für die Schwellenländer der Region 2016 einen Zuwachs von 5,8 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt. Aufsteiger Indien solle sogar um 7,8 Prozent wachsen, während das unter Beobachtung stehende China immerhin noch ein BIP-Plus von 6,7 Prozent schaffen dürfte. Hinzu komme, dass die gefallenen Preise für Öl und Industriemetalle die asiatischen Schwellenländer sogar finanziell entlasten würden, da diese Rohstoffe importieren müssten.

Das Segment der asiatischen Nebenwerte sei momentan attraktiv bewertet. Würden Anleger ihr Portfolio um einen Asienfonds ergänzen, könnten sie zum einen am weiteren Aufstieg der weltweiten Wachstumsregion Nummer eins partizipieren. Denn Asien dürfte auch in den nächsten Jahren drei- bis viermal so schnell wachsen wie die Volkswirtschaften im Euroraum. Zum anderen könnten kleinere und mittelgroße Unternehmen noch stärker expandieren als die Wirtschaft als Ganzes. Flexible Firmen mit einem guten Management würden oft über ein größeres Potenzial für Gewinnsteigerungen als Großkonzerne verfügen, weil sie meist mehr Erträge in ihrem dynamisch wachsenden Heimatmarkt erwirtschaften würden. Die Großkonzerne wiederum stünden häufig unter staatlichem Einfluss, würden weniger in Wachstumsfeldern agieren und seien bereits international oder global engagiert, sodass ihr Heimatmarkt eine viel geringere Rolle für ihre Ertragssituation spiele.

Der UBS Equity Asian Smaller Companies biete leistungsstarke Aktien für Nebenwerte aus der Region. Auf Basis umfassender Einzelanalysen würden Unternehmen ausgewählt, die stärker vom Wirtschaftswachstum in Fernost profitieren würden als exportorientierte große Firmen. Insgesamt enthalte das Portfolio zwischen 40 und 80 Aktientiteln. Als aussichtsreich würden aktuell z.B. Unternehmen aus den Sektoren Nicht-Basiskonsumgüter, Informationstechnologie und Industrie angesehen (Stand März 2016). Die erworbenen Titel sollten einerseits günstig bewertet sein und andererseits ein nachhaltiges Wachstumspotenzial aufweisen. (Ausgabe Mai 2016) (16.05.2016/fc/a/f)






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