UBAM Local Currency E. M. Bond Tipp der Woche


22.01.07 09:33
Euro fondsxpress

München (aktiencheck.de AG) - Für die Experten von "Euro fondsxpress" ist der UBAM Local Currency E. M. Bond (ISIN LU0244148689 / WKN A0JJVW) der Tipp der Woche.

"Denken Sie doch mal über Aluminiumaktien nach", habe Ende der 90er-Jahre der unvergessene André Kostolany in einem Werbespot gesagt. Heute würde Kosto vielleicht empfehlen, in lokale Währungsanleihen der Schwellenländer zu investieren. Denn die Zukunftsaussichten würden sehr viel versprechend klingen.

"Die Schwellenländer haben ein immenses Aufholpotenzial. Man muss sich nur einmal vor Augen halten, dass 85 Prozent der Weltbevölkerung dort leben, der Anteil am weltweiten BIP aber erst bei gut 20 Prozent liegt", sage Jean-Dominique Bütikofer, Manager des UBAM Local Currencies Emerging Markets Bond. Er erwarte in den kommenden Jahren eine deutliche Abnahme dieses Ungleichgewichts. "Damit einhergehend werden die Bonitäten steigen und die stabilere Geldpolitik wird für Zinskonvergenz sorgen. Zu guter Letzt führt die steigende Produktivität zu deutlich festeren Währungen in den Schwellenländern", so Bütikofer weiter.

Die Risiken halte der Schweizer indes für überschaubar. "Einzelne Bonds bergen sicherlich ein hohes Risiko." Bei einem diversifizierten Portfolio hingegen sehe er kaum Gefahren. "Schwellenländer-Anleihen haben seit Anfang der 90er-Jahre hohe Renditen gebracht. Sie liegen sogar deutlich über denen von Emerging-Markets-Aktien", sage er. Zudem weise er auf die geringe Korrelation zu Staatsanleihen aus Industrieländern hin.

Weiterer Vorteil: "Der Gleichlauf zwischen Hartwährungs- und Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern ist gering. Das bringt eine zusätzliche Diversifikation".

Bütikofer habe schon bei Julius Bär gezeigt, was in ihm stecke. Auch bei UBAM überzeuge er bislang. Zudem manage er einen der wenigen Fonds, die sich auf lokale Währungen spezialisiert hätten.

Für die Experten von "Euro fondsxpress" ist der UBAM Local Currency E. M. Bond der Tipp der Woche. (Ausgabe 3 vom 19.01.2007) (22.01.2007/fc/a/f)