Swisscanto (LU) Equity Fund Global Water Invest: Senkung Wassernachfrage ist Investmentthema - Fondsanalyse


16.02.17 13:30
Swisscanto Invest

Zürich (www.fondscheck.de) - Mit dem Swisscanto (LU) Equity Fund Global Water Invest können Anleger gut diversifiziert an den Entwicklungen im gesamten Wassersegment partizipieren, so Markus Güntner, Nachhaltigkeitsexperte bei Swisscanto Asset Management International S.A.

Gegenwärtig würden rund 2,5 Milliarden Menschen unter "Wasserstress" leiden. Dieser liege gemäß gängiger Definition vor, wenn die Wasserentnahme pro Jahr größer sei als 40 Prozent der neugebildeten Wasserressourcen. Dann gelte die Wasserversorgung in einigen Monaten pro Jahr als stark gefährdet. Bis 2050 werde sich vermutlich die Zahl der Menschen, die unter Wasserstress leiden würden, auf etwa 5 bis 7 Milliarden Menschen mindestens verdoppeln.

Die Gründe für höheren Wasserstress seien einerseits steigende Wasserentnahmen aufgrund des Bevölkerungs- und Wohlstandswachstums. Andererseits wirke sich auch die Klimaerwärmung in vielen Regionen negativ auf die Wasserverfügbarkeit aus, da sich Niederschlagsmuster verändern würden und die Verdunstung aufgrund der höheren Temperaturen zunehme. Als betroffene Regionen würden vor allem diejenigen gelten, in denen der Wasserstress heute schon hoch sei, zum Beispiel der Nordosten Brasiliens, Teile von Nordamerika, Südeuropa, Teile von Mittelasien und Australien sowie große Teile Afrikas. Sinke die Wasserverfügbarkeit in gewissen Regionen, müsse zwangsläufig die Nachfrage sinken, da das Angebot an Wasser durch den hydrologischen Kreislauf bestimmt sei und nicht ausgeweitet werden könne.

Es gebe kein Substitut für Wasser. Zusätzlich müsse die Wasserinfrastruktur angepasst werden, wenn bestehende Wasserreservoire wie Gletscher und deren Abfluss nicht mehr genutzt werden könnten. Im Regelfall werde Grundwasser gepumpt, wenn kein Oberflächenwasser mehr verfügbar sei. Aber auch diese Grundwasserreserven seien in vielen Regionen limitiert beziehungsweise würden sich nur langsam erneuern.

Um ein Verständnis entwickeln zu können, wo und wie die Wassernachfrage gesenkt werden könne, sei es notwendig, den "Wasserfußabdruck" zu verstehen. Der Wasserfußabdruck entspreche der Wassermenge, die insgesamt von den Einwohnern eines Landes beansprucht werde. Dabei zeige sich, dass der direkte Wasserverbrauch in den Haushalten zum Trinken, Essen und Waschen verschwindend klein sei im Vergleich zum indirekten Verbrauch zum Beispiel durch den Verzehr von Fleisch oder die Nutzung von industriell gefertigten Gütern.

Daher seien die Anpassung der Wasserinfrastruktur an die Wasserverfügbarkeit und die Entkoppelung der Wassernachfrage vom Wirtschaftswachstum entsprechend wichtige (Investment-)Themen des 21. Jahrhunderts. Für Investoren stelle sich die Frage, welche Unternehmen Lösungsbeiträge leisten würden, damit der Wasserfußabdruck pro Person und Gesellschaft reduziert werden könne. Solche Unternehmen seien für die Zukunft vielversprechend aufgestellt. Interessant seien zum Beispiel Firmen, die Lösungen anbieten würden, um Wasser zu sparen, zu recyceln oder Wasserverschmutzung zu vermeiden.

Mit dem Swisscanto (LU) Equity Fund Global Water Invest, der im September 2017 bereits 10-jähriges Jubiläum feiern werde, könnten Anleger gut diversifiziert an den Entwicklungen im gesamten Wassersegment partizipieren. (16.02.2017/fc/a/f)





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