Sauren Global Opportunities-Fonds: 01/2020-Bericht, Wertminderung von 0,1% - Fondsanalyse


27.02.20 08:30
Sauren

Köln (www.fondscheck.de) - Der Januar war insbesondere in der zweiten Monatshälfte aufgrund der Furcht vor negativen Auswirkungen des Corona-Virus auf die Wachstumsperspektiven der Weltwirtschaft von steigender Risikoaversion der Marktteilnehmer geprägt, so die Experten von Sauren im Kommentar zum Sauren Global Opportunities-Fonds.

Die Aktienmärkte der Schwellenländer seien von den Auswirkungen des Corona-Virus besonders getroffen worden und hätten gemessen am MSCI Emerging Markets Kursindex auf Euro-Basis einen Verlust in Höhe von 3,5% hinzunehmen gehabt. Die Hauptaktienmärkte hätten den Januar unterstützt von Währungsgewinnen auf Euro-Basis mit einem positiven Ergebnis abschließen können und gemessen am MSCI World Kursindex um 0,6% zugelegt. Nebenwerte hätten sich allgemein schwächer als Standardwerte entwickelt.

Der Sauren Global Opportunities A habe den Januar mit einer leichten Wertminderung in Höhe von 0,1% abgeschlossen.

Die Schwellenländerfonds des Portfolios hätten im Januar überwiegend Wertminderungen hinzunehmen gehabt, wobei sich die Mehrzahl der Fonds besser als der jeweilige Marktindex habe halten können. Unter den Asien-Fonds habe der von Martin Lau verwaltete First State Asia Focus Fund den Verlust auf 1,6% begrenzen können. Der aktuell von Tom Prew verwaltete Stewart Investors Latin America Fund habe lediglich einen moderaten Wertrückgang in Höhe von 0,3% aufgewiesen. Der von Aziz Unan verwaltete, schwerpunktmäßig in russische und türkische Werte investierende Mori Ottoman Fund habe von Kursgewinnen bei türkischen Werten profitiert und den Monat sogar mit einem Wertzuwachs in Höhe von 2,0% abschließen können. Deutlich schwächer als sein Marktindex habe sich der von James Morton verwaltete, auf asiatische Werte ausgerichtete CIM Dividend Income Fund entwickelt, welcher 6,7% verloren habe.

Im Bereich der Fonds der Hauptaktienmärkte habe der Odey European Focus Fund einen deutlichen Verlust in Höhe von 5,5% hinzunehmen gehabt. Der von Oliver Kelton verwaltete Fonds habe dabei auch unter seiner Übergewichtung von Energiewerten gelitten, welche sich im Januar besonders schwach entwickelt hätten. Ein überaus erfreuliches Ergebnis habe der auf britische Nebenwerte fokussierte Fonds erzielt, welcher um 3,5% zugelegt habe. Der von Cormac Weldon verwaltete Artemis US Smaller Companies Fund habe mit einer Wertsteigerung in Höhe von 2,5% überzeugt. Deutliche Verluste hätten dagegen die beiden Japan-Fonds des Portfolios verzeichnet. Sowohl der von Sophia Li verantwortete First State Japan Equity Fund als auch der von Jonathan Dobson verwaltete Coupland Cardiff Japan Alpha Fund hätten um 4,7% nachgegeben.

Der von Dr. Michael Fischer verantwortete und schwerpunktmäßig auf kleinere Biotechnologiewerte ausgerichtete Medical BioHealth habe eine Wertminderung in Höhe von 2,4% hinzunehmen gehabt, jedoch habe sich der Fonds damit deutlich besser als sein Marktsegment halten können. Die beiden Goldminenwertefonds des Portfolios hätten im Januar Wertzuwächse erzielt. Der von Mark Burridge und David Baker verantwortete BakerSteel Precious Metals Fund sei um 1,7% angestiegen und der von Joseph Foster verantwortete LO Funds World Gold Expertise habe um 0,8% zugelegt. (Stand vom 31.01.2020) (27.02.2020/fc/a/f)






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