ROBO-STOX Global Robotics and Automation-ETF: Roboterhotel startet in Japan - ETF-Analyse


30.03.15 09:42
Euro fondsxpress

München (www.fondscheck.de) - Die Experten von "Euro fondsxpress" stellen in der aktuellen Ausgabe den ROBO-STOX Global Robotics and Automation-ETF vor.

In der Industrie hätten in vielen Bereichen schon längst Roboter den Menschen abgelöst. Aber nun erobere die künstliche Intelligenz immer mehr Lebensbereiche. Apple-Mitgründer Steve Wozniak sei sogar davon überzeugt, dass Computer einmal das Ruder von den Menschen übernehmen würden. Wann und ob dies tatsächlich passiere, stehe zwar noch in den Sternen. Doch es lohne sich schon einmal einen Blick nach Japan zu werfen. Dort sei man seit jeher roboterverrückt und sei am weitesten fortgeschritten in der Entwicklung und vor allem im Einsatz von Robotern im alltäglichen Bereich.

In Nagasaki würde etwa vor Kurzem ein Hotel eröffnet, dass von Androiden geführt werde. Drei von ihnen stünden an der Rezeption und würden das Einchecken in allen möglichen Sprachen übernehmen. Einige ihrer Kollegen würden als Kofferträger arbeiten oder die Flure reinigen. Rund 90 Prozent aller Arbeiten würden von Androiden ausgeführt. In dem 72-Zimmer Hotel seien daher nur noch zehn echte Menschen notwendig. Daher verwundere es kaum, dass sich nach Schätzungen der Boston Consulting Group der Markt für Roboter in den kommenden zehn Jahren um deutlich mehr als 100 Prozent steigern sollte.

Auch im Haushalt würden sie immer stärker einziehen. Ob Roboterrasenmäher oder -staubsauger - die klugen Helfer würden immer mehr Menschen verzücken. Und in Japan hätten Roboter aufgrund der Überalterung in Pflegeeinrichtungen Einzug gehalten. Im Pflegebereich seien in Japan bereits viele Roboter im Einsatz. So habe etwa Toyota einen Pflegeroboter entwickelt, der helfe, Patienten in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen aus dem Bett zu hieven oder zur Toilette zu bringen. Panasonic habe ein Bett ersonnen, bei dem sich ein Teil in eine Art Rollstuhl verwandele.

In Japan sei die Roboterforschung sogar schon so weit, dass die künstliche Intelligenz zum Unibesuch reiche. Ein Roboter namens Torobokun habe bei einer Probeprüfung so gut abgeschnitten, dass er mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit die Aufnahmeprüfung an den japanischen Universitäten schaffen würde. Und 2020 sollten in Japan parallel zu den Olympischen Sommerspielen auch welche für Roboter stattfinden. Man sehe: Roboter seien ein Boombereich, den Anleger bislang nur am Rande beobachtet hätten. Aber nun habe ETF Securities die Lücke erkannt und einen Robo-ETF auf den Markt gebracht.

Der ROBO-STOX Global Robotics and Automation GO UCITS ETF sei der erste ETF auf die Robotik- und Automatisierungsindustrie. Der neue Indexfonds biete Anlegern ein weltweites Portfolio an Unternehmen aus der Robotik- und Automatisierungsindustrie. Der ROBO-STOX Index bestehe derzeit aus 79 Unternehmen. Dies seien vor allem Small- und Mid Caps (81%). Die Zusammensetzung des Index werde jedes Quartal überprüft und angepasst.

Die zunehmende Automatisierung werde einer der Megatrends der kommenden Jahre und Jahrzehnte sein. Der Robo-Stox-ETF sei eine gute und bislang die einzige Möglichkeit daran teilzuhaben. Jedoch brauche man auch hier Geduld, da die Titel volatil seien. (Ausgabe 13 vom 27.03.2015) (30.03.2015/fc/a/e)





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