Prospery-Fonds: Die Volatilität auf den Märkten ist zurück, doch der Ausblick bleibt positiv - Fondsanalyse


12.06.18 11:00
Prospery

Frankfurt am Main (www.fondscheck.de) - Politische Themen dominierten die Nachrichten im Mai - sei es die Verschiebung des Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un, die Diskussion über den Handelskrieg zwischen den USA und der Europäischen Union oder die Unsicherheit über die Bildung einer neuen euroskeptischen Regierung in Italien, so die Experten von Prospery, Tochtergesellschaft der niederländischen Bank ABN AMRO.

Dennoch hätten die globalen Aktienmärkte angesichts des weiterhin freundlichen Wirtschaftsumfelds positive Renditen erzielt. Und das Investmentumfeld bleibe weiterhin positiv. "Im Hinblick auf die üblichen Frühindikatoren und Prognosemodelle sind wir weit von einer Rezession entfernt. Allerdings wächst die Wirtschaft in Ländern wie USA und Deutschland über ihrem Potenzial - und in anderen Ländern schließt sich die Produktionslücke", würden die Experten von ABN AMRO Investment Solutions (AAIS) erläutern. Nach Ansicht der Analysten trete die Weltwirtschaft in die späte Expansionsphase des Konjunkturzyklus ein. Dies müsse aber nicht bedeuten, dass eine Rezession unmittelbar bevorstehe: "Diese Phase kann lange dauern - in den späten 90er Jahren waren es drei Jahre, 2006 und 2007 immerhin einige Quartale."

Den Einschätzungen entsprechend seien Aktien und andere risikobehaftete Assets in den Fonds der Portfolios der deutschen Tochtergesellschaft von ABN AMRO, dem digitalen Vermögensmanager Prospery, weiterhin übergewichtet. Im Mai habe dies zu einer positiven Rendite von 2,15 Prozent für den Prospery Growth Fonds (ISIN LU1577881169 / WKN A2DS1S) geführt, während der Prospery Defensive Fonds (ISIN LU1577880864 / WKN A2DS1R), der weniger in Aktien investiere, 0,37 Prozent verloren habe.

"Es gab mehrere Faktoren, die den Erfolg unserer Fonds im letzten Monat beeinflusst haben", sage Lynn Peyasantiwong, CFA und Investment-Spezialist bei Prospery. "Die Performance des Prospery Growth Fonds litt etwas unter der Schwäche der Value-Titel des Aktienportfolios. Festverzinsliche Assets - sowohl in US-Dollar als auch in Euro - litten unter den jüngsten Marktentwicklungen, insbesondere unter der Unsicherheit über die Bildung der neuen euroskeptischen Regierung in Italien." Die schwachen Rentenmärkte hätten ebenfalls die Ergebnisse des Prospery Defensive Fonds belastet - obwohl dieser im letzten Monat seine Benchmark habe schlagen können.

Im Zuge der gestiegenen Volatilität hätten die Portfoliomanager die Asset-Allokation der Fonds verändert. Dem Prospery Growth Fonds habe das Fondsmanagement zudem ein neues Aktienmandat für Schwellenländer hinzugefügt: Alliance-Bernstein LP. Im Prospery Defensive Fonds habe das Management das Engagement im Fixed-Income-Mandat von Insight Capital Research gestärkt. "Das Mandat bietet eine geringere Volatilität als andere in derselben Anlageklasse", sage Peyasantiwong. "Unser Portfoliomanager glaubt, dass die Volatilität des Marktes weiterhin anhält. Er will sicherstellen, dass das Risiko des Prospery Defense Fonds begrenzt ist."

Prospery verwende verschiedene Gewichtungen des Prospery Growth, des Prospery Defensive und des ABN AMRO Euro Short Bond Fonds (ISIN FR0010362830 / WKN A0LCNJ), um individuelle Portfolios mit 100 verschiedenen Risikoprofilen zu erstellen - von sehr konservativ bis besonders renditeorientiert. Alle Fonds würden aktiv gemanagt und in verschiedene Fonds und Mandate investieren. Dadurch würden Privatanleger einen Zugang zu institutionellen Strategien zu außerordentlich wettbewerbsfähigen Preisen erhalten. (12.06.2018/fc/a/f)






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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU1577881169 A2DS1S 108,79 € 97,25 €
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