Pioneer Global Multi-Asset-Target-Income-Fonds: Wer gewisse Schwankungen aushält, fährt hier gut - Fondsanalyse


17.02.16 10:15
Euro fondsxpress

München (www.fondscheck.de) - Die Experten von "Euro fondsxpress" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe den Pioneer Funds - Global Multi-Asset-Target-Income vor.

Für Thomas Kruse, Head of Risk Overlay and Income Strategies und Senior Fondsmanager bei Pioneer, zähle vor allem der laufende Ertrag. Beim Pioneer Funds - Global Multi-Asset-Target-Income kalkuliere er jeweils am Jahresanfang, wie hoch die Ausschüttung im laufenden Jahr sein könne. Für 2016 peile Kruse fünf Prozent an. 2015 habe er ebenfalls fünf Prozent geschafft. Der Pioneer Funds - Global Multi-Asset-Target-Income wolle die laufenden Erträge durch eine möglichst breite Streuung über verschiedene Anlageklassen erzielen. Gleichzeitig wolle er so auch das Risiko reduzieren. Die laufende Rendite der Papiere betrage gut fünf Prozent.

Die hohe laufende Verzinsung des Portfolios liege daran, dass Kruse gern auf Anleihen mit hohem Ertragspotenzial setze. Bei den Aktien investiere er weltweit in dividendenstarke Werte. Die Aktienquote liege bei maximal 50 Prozent. Aktuell betrage sie etwa 30 Prozent. Die Titel wähle Kruse jedoch nicht selbst aus, sondern er verlasse sich auf die Inhouse-Expertise der Aktienexperten. "Wir übernehmen die ausgewählten Aktien der aktienlastigen Target-Income-Fonds." Beim Anlagemix achte Kruse vor allem darauf, dass die Anlageklassen gering miteinander korreliert seien.

Die Ausschüttungsziele aller Target-Income- Fonds von Pioneer seien ambitioniert und nicht nur über Dividenden und Zinsen zu erreichen. Ein Fünftel der Erträge sollten daher aus einem Optionsoverlay kommen. In Fachkreisen heiße das Covered-Call-Strategie. Sie ziele auf eine Verbesserung der Erträge, möglichst ohne Verlust der Aktienperformance ab. Bei diesen Stillhaltergeschäften schreibe Kruse eine Option mit einem Basispreis, der drei bis fünf Prozent aus dem Geld notiere. Die Laufzeit betrage in den meisten Fällen zwischen vier und acht Wochen. "Studien haben ergeben, dass der leicht über dem aktuellen Kurs liegende Ausübungspreis optimal hinsichtlich Ausübungswahrscheinlichkeit und Optionsprämie ist." Damit könne Kruse zwar nicht viel Geld verdienen, aber er spiele das Spiel öfter im Jahr - das läppere sich.

Das Konzept habe sich bewährt. Wer gewisse Schwankungen aushalte, fahre hier gut. (Ausgabe 6 vom 12.02.2016) (17.02.2016/fc/a/f)






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