Metzler Aktien Europa AR-Fonds: Q4/2017-Bericht, Wertzuwachs von 1,12% - Fondsanalyse


01.02.18 09:30
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Schwerpunkt des Metzler Aktien Europa AR-Fonds liegt überwiegend auf Aktien europäischer Unternehmen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Bankguthaben und Geldmarktpapiere könnten auch auf Fremdwährung lauten. Die Öffnung der osteuropäischen Märkte und die Restrukturierungen in Kerneuropa böten europäischen Unternehmen langfristig gute Chancen. Europäische, insbesondere kontinentaleuropäische Aktien seien im internationalen Vergleich nach wie vor attraktiv bewertet. Mit einer Investition in diesen Fonds könnten Anleger von der zu erwartenden positiven Entwicklung dieses Anlagesegments profitieren.

Gute Konjunkturdaten und ein intaktes makroökonomisches Umfeld hätten auch im vierten Quartal einen guten Boden für Kurszuwächse an den europäischen Börsen gebildet. Die Unternehmen hätten überwiegend gute Zahlen berichtet. Zudem seien die Anleger im aktuellen Niedrigzinsumfeld nach wie vor auf der Suche nach Anlagealternativen. Insbesondere zyklische Werte hätten von den erhöhten Industrieaktivitäten profitiert. Defensive Sektoren hätten mit dieser Entwicklung nicht mithalten können. Der Fonds habe mit einem Plus von 1,12% besser abgeschnitten als seine Benchmark, der STOXX Europe 600 (0,57%).

Positiv zur Fondsperformance hätten die Branchen Telekommunikation (0,50%), Gesundheitswesen (0,46%) und Real Estate (0,24%) beigetragen. Dagegen hätten die Branchen Banken (-0,56%), Öl und Gas (-20%) und Technologie (-0,17%) auf das Ergebnis des Fonds gedrückt.

Auf Einzeltitelebene hätten die Werte des Touristikunternehmens Tui (20,8%) überzeugt, das über alle Sparten hinweg gute Zahlen berichtet habe. Die Papiere des deutschen Telekommunikationsanbieters Drillisch seien um 16,0% gestiegen, sie hätten von der Übernahme durch United Internet profitiert. Die Aktien des in London gelisteten Bergbauunternehmens Rio Tinto seien um 12,7% gestiegen: Die gestiegenen Rohstoffpreise, insbesondere für Kupfer, hätten dem Kurs Schwung verliehen. Auf der anderen Seite hätten die gestiegenen Korkpreise für einen Kursverlust beim portugiesischen Korkproduzenten Corticeira (-12,6%) gesorgt. Die Kursverluste der Aktien der Banken Unicredit (Italien, -13,5%) und Société Générale (Frankreich, -13,1%) seien auf die Sektorrotation zurückzuführen, die die gesamte Bankbranche nach einem guten Jahr 2017 getroffen habe.

Die Portfoliostruktur des Fonds sei weiterhin leicht zyklisch aufgebaut. Die Experten hätten ihre Positionen in Unternehmen der Sektoren Versicherungen und Finanzdienstleistungen leicht erhöht, auch den Sektor Baustoffe hätten sie leicht aufgestockt. (Stand vom 29.12.2017) (01.02.2018/fc/a/f)





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