Metzler Aktien Europa AR-Fonds: Q1/2018-Bericht, Wertverlust von 4,39% - Fondsanalyse


02.05.18 12:30
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Schwerpunkt des Metzler Aktien Europa liegt überwiegend auf Aktien europäischer Unternehmen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Bankguthaben und Geldmarktpapiere könnten auch auf Fremdwährung lauten. Die Öffnung der osteuropäischen Märkte und die Restrukturierungen in Kerneuropa würden europäischen Unternehmen langfristig gute Chancen bieten. Europäische, insbesondere kontinentaleuropäische Aktien seien im internationalen Vergleich nach wie vor attraktiv bewertet. Mit einer Investition in diesen Fonds könnten Anleger von der zu erwartenden positiven Entwicklung dieses Anlagesegments profitieren.

Im ersten Quartal hätten sich die guten Entwicklungen an den europäischen Aktienmärkten zunächst fortgesetzt, ehe dann aufkommende Sorgen eine starke Volatilität ausgelöst hätten: Zum einen hätten die Anleger steigende Zinsen befürchtet - viele Aktienkurse seien von den niedrigen Zinsen getrieben gewesen und steigende Zinsen könnten bei einzelnen Titeln für eine Abschwächung sorgen. Zum anderen hätten Investoren einen globalen Handelskrieg gefürchtet, ausgelöst durch die von US-Präsident Trump geplanten Strafzölle. Auch die sich zuspitzende Lage in Syrien habe auf die Stimmung gedrückt. Der Metzler Aktien Europa AR-Fonds habe mit einem Minus von 4,39% leicht schlechter abgeschnitten als seine Benchmark, der STOXX Europe 600 (-4,16%)

Der Fonds habe vom Stockpicking in den Branchen Banken, Lebensmittel & Getränke sowie Öl & Gas profitiert. Negativ habe sich das Stockpicking in den Sektoren Telekommunikation, Medien und Technologie ausgewirkt.

Auf Einzeltitelebene hätten die Aktien des auf den Färöer-Inseln ansässigen Lachsproduzenten Bakkafrost (25,5%) überzeugt. Das Unternehmen profitiere vom weltweit sinkenden Lachsangebot und den daher steigenden Preisen. 17,6% hätten die Papiere des deutschen Personaldienstleisters Amadeus Fire gewonnen. Der steigende Ölpreis habe dem Kurs des norwegischen Öl- und Gaskonzerns Statoil (8,0%) Auftrieb verliehen.

Zu den größten Verlierern hätten die Werte des deutschen Telekommunikationsanbieters 1&1 Drillisch (-20,5%) gezählt - die Investoren hätten sich wegen höher als erwarteter Investitionen gesorgt. Die Aktien des britischen Mobilfunkunternehmens Vodafone hätten 16,3% verloren, hier hätten die Unsicherheit über eine mögliche Übernahme von Liberty Global sowie der noch nicht freigegebene Zusammenschluss in Indien auf den Kurs gedrückt. Schwäche im französischen Breitbandsegment sowie ein Unsicherheiten über die Expansion nach Italien hätten auf den Kurs des französischen Internetanbieters Iliad (-15,3%) gedrückt.

Im Berichtszeitraum trennten sich die Experten von Metzler Asset Management von den Papieren des britischen Autoversicherers Admiral. Sie sähen schlechtere Aussichten aufgrund des abnehmenden Autozyklus und Risiken wegen des Brexit. Auch die Aktien des britischen Pharmaunternehmens Shire hätten die Experten komplett verkauft, da sie wegen einer aus ihrer Sicht zu gering gefüllten Pharmapipeline kein Potenzial mehr sehen würden. Dafür kauften die Experten von Metzler Asset Management die Papiere des britischen Pharmaunternehmens AstraZeneca als starken Dividendenwert neu in den Fonds. Ebenfalls neu hätten die Experten die Werte des niederländischen Handels- und Vertriebsunternehmens B&S Group, führender Vermarkter von schnellebigen Konsumgütern, erworben. (Stand vom 29.03.2018) (02.05.2018/fc/a/f)





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