Magna New Frontiers Fund: Frontier Markets tendierten im April etwas leichter, aber erneut sehr inhomogen


26.05.15 14:12
e-fundresearch.com

Wien (www.fondscheck.de) - Die Frontier Markets tendierten im April insgesamt etwas leichter, aber erneut sehr inhomogen, so Stefan Böttcher, Fondsmanager des Magna New Frontiers Fund (ISIN IE00B68FF474 / WKN A1H7JG, R EUR; ISIN IE00B3LGFL36 / WKN A1H7JA, N USD ACC) bei Charlemagne Capital.

Die bemerkenswertesten Entwicklungen habe es in Pakistan und Rumänien gegeben - sie hätten kräftige Gewinne verzeichnet - und in Kasachstan und Kenia - diese Märkte hätten nachgegeben. Insgesamt habe der Fonds in diesem Monat seine Benchmark hinter sich lassen können.

NMC Healthcare habe den größten Beitrag für die April-Performance geleistet: Das Unternehmen habe angekündigt, dass man zwei weitere Gesundheitsdienstleister mit Sitz in den VAE zu äußerst attraktiven Bewertungen übernehmen möchte. Nach Abschluss dieser Transaktionen ergebe sich ein gemeinsames 2014 EV/EBITDA von 8,7 gegenüber 19,6 vorher. Die Attraktivität dieser Übernahmen werde durch signifikante operative Synergien noch gesteigert.

Al Noor Hospitals Group, der andere VAE-Gesundheitskonzern im Portfolio, habe allerdings enttäuscht. Sein Aktienkurs sei um 13% aufgrund einer sehr schlecht durchgeführten Zweitplatzierung der verbleibenden Anteile eines PrivateEquity Investors gefallen. Jüngste Gespräche mit der Geschäftsleitung würden die Experten sehr zuversichtlich stimmen, dass sich das Unternehmen weiterhin gut entwickele, aber der verbleibende Aktienüberhang von 10% werde wohl bis zu seiner Bereinigung den Aktienkurs nach oben begrenzen.

Die pakistanischen Bankpositionen hätten im April signifikant erfreuliche Beiträge zum Fondsergebnis geleistet, da die letzte Privatisierung eines staatlichen Anteils an Habib Bank erfolgreich am Markt platziert worden sei. Die Bereinigung dieses großen Überhangs von USD 1,2 Mrd. habe bei den übrigen pakistanischen Bankaktien der Experten im April zu sehr erfreulichen Kursentwicklungen geführt.

Die stetigen positiven politischen Entwicklungen und Maßnahmen würden die Risikoaufschläge für den Markt drücken und den Unternehmen ein wesentlich besseres operatives Umfeld bieten. Banken seien die ersten Nutznießer dieses Umfelds. Sie würden substanzielle Gewinne, sowohl aus dem anhaltenden Finanzierungsbedarf des Staates, als auch aus den niedrigeren Risikokosten ihrer Unternehmenskredite generieren.

Während die Emerging Markets in diesem Jahr eine bemerkenswerte Rally erleben würden, würden die Frontier Markets zurückbleiben. Dies habe weitestgehend an der Liquidierung eines großen Fonds gelegen. Zudem würden einige geopolitische Brennpunkte kurzfristige Schwächephasen in einzelnen Märkten verursachen. Gegenüber den Emerging Markets und den entwickelten Märkten lägen die Frontier Markets noch immer auf einem Vierjahrestief - bei weitaus besseren Aussichten für das Gewinnwachstum und die Dividendenentwicklung. (Ausgabe vom 25.05.2015) (26.05.2015/fc/a/f)






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