LBBW Zyklus Strategie R-Fonds: 01/2022-Bericht, Wertrückgang von 2,9% - Fondsanalyse


10.03.22 10:00
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Ziel der Anlagepolitik des LBBW Zyklus Strategie R ist es, bei Beachtung des Risikogesichtspunktes einen möglichst hohen Vermögenszuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von LBBW Asset Management.

Der LBBW Zyklus Strategie sei ein dividendenorientierter Fonds, der Erkenntnisse aus der "Behavioral Finance" (Börsenpsychologie) nutze. Anhand eines eigens entwickelten Dividenden-Zyklus würden Aktien selektiert und deren Kaufzeitpunkt bestimmt. Die Strategie habe das Ziel einer positiven Jahresperformance bei gleichzeitig hohem ordentlichem Ertrag und niedriger Volatilität (Schwankungsbereich). Den Anlageschwerpunkt würden derzeit Euroland-Aktien bilden. Sollte das Modell keine geeigneten Aktien anzeigen, so erfolge eine Investition im Rahmen der vorgegebenen Anlagegrenzen z.B. in Anleihen. Mehr als 50% des Aktivvermögens des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen i. S. d. § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz ("InvStG") angelegt.

Neben dem sich weiter zuspitzenden Ukrainekonflikt sei das brisanteste Thema der letzten Wochen die gestiegenen Inflationsraten gewesen. So hätten sich die Verbraucherpreise für den Dezember in den USA mit einer Jahresrate von rund 7% erhöht. Gleichzeitig hätten die US-Zentralbank (FED) und einige andere Notenbanken begonnen ihre Geldpolitik zu straffen. Die Britische Zentralbank (BoE) habe mit dem zweiten Zinsschritt ihre Bankrate auf 0,5% angehoben. Von der US-Zentralbank werde im März der erste Zinsschritt erwartet, dem dann bis zu fünf weitere Zinserhöhungen in 2022 folgen könnten. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) sei bei der letzten Ratssitzung etwas von ihrer abwartenden Haltung abgerückt. Abweichend zum Dezember sei ein früheres Ende der Anleihekäufe im Laufe des Jahres 2022 und eine Zinserhöhung im vierten Quartal 2022 nicht mehr kategorisch ausgeschlossen worden.

Der DAX habe den Monat mit einem Kursverlust von rund -3,43% beendet. Der marktbreite STOXX Europe 600 habe rund -4,3% verloren. Die US-Standardwerte hätten den Januar mit einem Kursverlust von ca. -5,90% beendet und Technologiewerte hätten im Durchschnitt ca. -10% (jeweils in US-Dollar) verloren.

Der europäische Anleihemarkt habe sich im Januar dem globalen Trend steigender Zinssätze nicht entziehen können. Gemessen an der 10-Jahres-Rendite der deutschen Staatsanleihe sei die Rendite von rund -0,18% auf ca. 0,01% gestiegen und habe damit Ende Januar erstmals seit 2019 wieder im positiven Terrain gelegen. Die Feinunze Gold habe ca. 1,75% im Januar verloren und den Monat bei 1.797 US-Dollar beendet. Der Euro habe weitere 1,20% zum US-Dollar verloren und mit ca. 1,123 US-Dollar je Euro geschlossen.

Die Volatilität (Häufigkeit und Intensität der Preisschwankungen) des Fonds habe innerhalb des letzten Laufzeitjahres bei rund 8,99% gelegen und sei damit geringer gewesen als beispielsweise die des EURO STOXX 50-Index, welche bei ca. 12,9% gelegen habe. Die Aktienquote zum Monatsende habe rund 83,4% betragen. Mit der Auswahl und Gewichtung innerhalb der Branchen seien im Januar mit dem Telekommunikationssektor (z.B. Deutsche Telekom), der Untergewichtung des Technologiesektors sowie keiner Gewichtung in der Basiskonsumgüterbranche jeweils relative Vorteile erzielt worden, hingegen habe sich die Gewichtung in der Finanzbranche (z.B. Raiffeisen Bank), im Industriesektor (z.B. Kone) sowie in der Versorgungsbrache (z.B. SNAM) im Marktvergleich als weniger gut erwiesen. Der Schwerpunkt der Investitionen habe nach Ländern in Finnland und Deutschland gelegen, gefolgt von den Niederlanden und Irland. Die größten Branchenanteile im Fonds hätten Industriewerte, die Finanzbranche, Rohstoffförderer und die Telekommunikationsbranche gebildet. (Stand vom 31.01.2022) (10.03.2022/fc/a/f)






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