LBBW FondsPortfolio Rendite-Fonds: 10/2018-Bericht, Wertminderung von 0,97% - Fondsanalyse


16.11.18 10:30
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW FondsPortfolio Rendite investiert nach dem Grundsatz der Risikostreuung bis zu 100 Prozent in Wertpapiere, so die Experten von LBBW Asset Management.

Der Fokus der Investitionen des Mischfonds liege derzeit in sorgfältig ausgewählten ETFs und Zielfonds unterschiedlicher Anlageklassen und mit unterschiedlichen Investitionsschwerpunkten. Dadurch vervielfache sich die Anzahl der Wertpapiere, in die mittelbar investiert werde. Dies trage zu einer erhöhten Risikostreuung bei, ohne jedoch die Chancen einzelner Anlagesegmente zu vernachlässigen. In Abhängigkeit von der erwarteten Marktentwicklung erfolge die Verteilung des Anlagebetrages auf die unterschiedlichen Anlageklassen. Hierbei könnten bis zu 60% des Portfolios in Aktienanlagen investiert werden. Das Ziel der Anlagepolitik des LBBW FondsPortfolio Rendite sei es, eine attraktive Rendite zu erwirtschaften.

Unter Anlegern genieße der Oktober nicht den Ruf eines freundlichen Börsenmonats. Auch dieses Jahr sei er seinem eher schlechten Ruf gerecht geworden, und die Aktienkurse hätten sich denkbar ungünstig entwickelt. So habe der Deutsche Aktienleitindex um fast 7 Prozent nachgegeben und damit die schlechteste Monatsentwicklung seit Anfang 2016 ausgewiesen. Zeitweise habe er sogar gedroht, unter 11.000 Punkte zu fallen, habe sich letztlich aber doch über dieser Marke halten können. An anderen wichtigen Börsen habe das Bild im Oktober 2018 ähnlich düster ausgesehen: So hätten die großen Indices im Euroland, in den USA und Japan mit jeweils rund 6 bis 9 Prozent herbe Verluste verzeichnet. Damit hätten diese vier wichtigen Aktienmärkte jeweils den schwärzesten Oktober seit zehn Jahren erlebt.

Der weiter schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China habe im Monat Oktober wie ein Damoklesschwert über den Kapitalmärkten gehangen. Aus Washington habe US-Präsident Donald Trump der Regierung in Peking Währungsmanipulation, Dumpingpreise sowie Technologiediebstahl vorgeworfen. In der Folge hätten beide Seiten immer höhere Strafzölle erhoben.

Auf die Stimmung habe auch der Haushaltsstreit zwischen der EU und Italien gedrückt. Die neue Regierung in Rom wolle ihre kostspieligen Wahlversprechen einlösen und plane dazu für 2019 eine Neuverschuldung, die dreimal so hoch sei als von der vorherigen Regierung angekündigt. Zudem hätten die Brexit-Verhandlungen festgesteckt und die Wahrscheinlichkeit eines unkontrollierten Austritts des Königreichs aus der EU sei tendenziell angestiegen.

Als weiterer Belastungsfaktor sei die straffere Zinspolitik der FED hinzugekommen. Immerhin habe die US-Notenbank bereits dreimal in diesem Jahr ihren Leitzins angehoben. Und obwohl dieses Vorgehen auf scharfe Kritik von US-Präsident Trump gestoßen sei, würden die Währungshüter über weitere Zinsschritte nachdenken.

Erst zum Monatsschluss habe sich der Markt von seinen Verlusten etwas erholen können. Eine festere Wall Street, beruhigende Worte des EZB-Präsidenten Mario Draghi zur italienischen Schuldenkrise sowie die Rückzugs-Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hätten für eine Stimmungsverbesserung gesorgt. Durch die gestiegene Unsicherheit, aufgrund der schwachen europäischen Wachstumszahlen, hätten sich deutsche Bundesanleihen positiv entwickelt. Die Rendite sei für zehnjährige Anleihen im Oktober von 0,47% auf 0,39% gesunken. In Amerika seien die Anleiherenditen dagegen weiter angestiegen. Die Unternehmensanleihen-Märkte seien nicht so stark wie die Aktienmärkte gefallen, allerdings hätten sich sowohl Hochzinsanleihen als auch Investmentgradeanleihen auf Monatssicht negativ entwickelt.

Die Rohstoffpreise hätten im abgelaufenen Monat weiter schwächer tendiert. Zu den stärksten Abschlägen sei es dabei bei den Basismetallen gekommen. Seit Anfang Oktober habe der Rohstoff-Index insgesamt um rund 5% nachgegeben.

In Anbetracht der geschilderten Umstände sei im letzten Monat die stark reduzierte Aktienquote beibehalten worden. Im Oktober 2018 habe sich der LBBW FondsPortfolio Kontinuität der deutlich nachgebenden Aktienmarktbewegung nur teilweise entziehen können und eine negative Monats-Performance in Höhe von -0,97% erreicht. (Stand vom 31.10.2018) (16.11.2018/fc/a/f)





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