JPMorgan Funds - Thematics - Genetic Therapies: Gentherapie als disruptiver Wachstumstreiber im Gesundheitssektor


30.10.20 09:00
J.P. Morgan Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Als das Quantitative Beta Solutions Team von J.P. Morgan Asset Management vor gut einem Jahr den JPMorgan Funds - Thematics - Genetic Therapies (ISIN LU2053353236 / WKN A2PR3W, A (dist) EUR (hedged); ISIN LU2190470612 / WKN A2P6Y5, A (div) USD) auflegte, war das Ziel, Anlegern eine thematisch fokussierte Investmentlösung für ein Anlagethema in der Frühphase anzubieten, so die Experten von J.P. Morgan Asset Management.

"Wir ahnten nicht, dass ein halbes Jahr später eine globale Pandemie die Gesundheitsbranche für Investoren noch stärker in den Fokus rücken würde", beschreibe Fondsmanager Yazann Romahi das große Interesse an dem Fonds.

Gentherapien, die darauf abzielen würden, Krankheiten durch Veränderung der genetischen Information zu heilen, würden als vielversprechender Treiber für zukünftiges Wachstum gelten, das die Gesundheitsbranche grundlegend verändern werde. "Sicherlich können Gentherapien im Branchenkontext disruptiv wirken, aber viele Investoren haben erkannt, dass sie im Portfoliokontext bestehende Investments im Gesundheitssektor sinnvoll ergänzen", unterstreiche Romahi.

Zudem sehe er positive Impulse durch die Pandemie. "Auch wenn der Genetic Therapies Fonds kein 'COVID-19-Fonds' ist, hat er sicherlich von den Innovationen in der gesamten Branche profitiert. Denn das Virus besteht wie alle Lebewesen aus genetischem Material und viele der Unternehmen, die wir im Fonds halten, verfügen über ausgewiesene Genetik-Expertise. Damit waren sie prädestiniert, die Herausforderung des Coronavirus direkt anzugehen und damit weiter zu wachsen." So hätten Unternehmen wie Moderna, Gilead oder Roche, ebenso wie kleinere Unternehmen wie Mesoblast oder Qiagen, zur Entwicklung von Behandlungen, Testkapazitäten oder potenziellen Impfstoffen für COVID-19 beigetragen.

Doch auch ohne Corona-Rückenwind sei das Thema Gentherapie im Trend. Dank innovativer Technologie würden Gentherapie-Behandlungen Patienten mit gravierenden Erbkrankheiten die Hoffnung auf Heilung bieten, indem sie durch Veränderung genetischer Informationen die eigentliche Ursache der Erkrankung angehen würden. Es werde heute an Lösungen für immer mehr Krankheitsbilder geforscht, die steigende Anzahl klinischer Studien belege das große Wachstumspotenzial. So führe das zunehmende Interesse in diesem Bereich zu steigenden Investitionen und großer Nachfrage bei Anlegern, die in Unternehmen investieren möchten, die sich auf bisher noch nicht behandelbare medizinische Bedürfnisse konzentrieren würden: Inzwischen sei das verwaltete Vermögen des Genetic Therapies Fonds auf rund 770 Millionen US-Dollar gestiegen.

Auch die Wertentwicklung im ersten Jahr des Fonds könne sich sehen lassen: Seit Auflegung am 24. Oktober 2019 bis zum 26. Oktober 2020 habe der Genetic Therapies Fund in der Anteilklasse A (acc) - USD eine Nettorendite von 40,6 Prozent gegenüber seinem Vergleichsindex, dem MSCI All Country World Index, mit 9,9 Prozent erzielt. Auch den Vergleich mit dem breiteren Biotechnologiesektor müsse der Genetic Therapies Fonds nicht scheuen: Der MSCI ACWI Biotechnology Index habe um 23,6 Prozent übertroffen werden können, wovon 22,2 Prozent auf die Aktienauswahl zurückzuführen gewesen sei.

"Gentherapien befinden sich an einem entscheidenden Wendepunkt, da sich viele Medikamente nach jahrelanger klinischer Forschung an der Schwelle zur kommerziellen Realität bewegen. Wir sind überzeugt, dass weitere Vorstöße bei klinischen Studien, stärkere Partnerschaften von Unternehmen sowie zunehmende M&A-Aktivitäten die positiven Entwicklungen auf diesem Gebiet weiter vorantreiben und Gentherapien langfristig verankern werden", unterstreiche Romahi. Der Genetic Therapies Fund biete Anlegern die Möglichkeit, ein diversifiziertes Engagement in diesem zukunftsorientierten Anlagethema einzugehen, könne aber auch dazu beitragen, bestehende Gesundheitsportfolios in Richtung Gentherapie zu diversifizieren.

Der JPMorgan Funds - Thematics - Genetic Therapies sei der erste aktiv verwaltete Fonds von J.P. Morgan Asset Management, der maschinelles Lernen und aktives Aktienresearch miteinander verbinde. Neben Yazann Romahi bestehe das Portfoliomanagement-Team aus Berkan Sesen und Aijaz Hussein. Als Mitglieder des Quantitative Beta Strategies (QBS) Teams seien sie auf quantitatives Portfoliomanagement und die Entwicklung innovativer Technologielösungen spezialisiert, die auf maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz basieren würden.

Für den Fonds werde der von J.P. Morgan Asset Management entwickelte ThemeBot genutzt: Das thematische Anlagesystem bilde die Basis des Fonds, verbunden werde es dann mit den Kapazitäten im Portfoliomanagement sowie Research der globalen Aktienplattform. ThemeBot sei in der Lage, Aktien mit Bezug zu einer ganzen Reihe von Anlagethemen effizient zu identifizieren, wie beispielsweise in diesem Fall die Gentherapien. Mit intelligenter Sprachverarbeitung filtere ThemeBot Informationen zu mehr als 10.000 Aktien weltweit und analysiere dabei in kurzer Zeit Hunderte Millionen von Datenquellen, wie beispielsweise Presseartikel, Unternehmensprofile, Forschungsergebnisse und Zulassungsunterlagen. Auf diese Weise würden die Aktien mit dem größten Bezug zu diesem Thema ermittelt und ein Portfolio von hoher Relevanz erstellt. Zugleich würden auch Aspekte wie Liquidität, Marktkapitalisierung und Rentabilität berücksichtigt.

Das Portfolio des Genetic Therapies Fund investiere in rund 100 Aktien aus dem gesamten Spektrum der Marktkapitalisierungen und ermögliche ein diversifiziertes Engagement in Unternehmen, die vom langfristigen Wachstumsausblick bei Gentherapien profitieren könnten. Es umfasse sowohl innovative Gentechnik-Pioniere als auch etablierte Akteure des Gesundheitswesens. Mit seinem dynamischen Prozess stelle ThemeBot sicher, dass nur die Aktien mit den besten Charakteristika für das Portfolio ausgewählt würden, wobei es einerseits auf inhaltliche Maßstäbe und andererseits auf Ertragskennzahlen in diesem speziellen Bereich ankomme.

Sobald ThemeBot die Aktien ausgewählt habe, die sich nach den Parametern für das Thema der Gentherapien qualifizieren würden, validiere und optimiere das QBS-Team die Ergebnisse in Zusammenarbeit mit den erfahrenen Branchenanalysten im globalen Aktien-Team von J.P. Morgan Asset Management. Das Portfoliomanagement-Team stehe für diesen Fonds insbesondere mit den Healthcare-Experten von J.P. Morgan Asset Management in engem Austausch, die über eine durchschnittliche Branchenerfahrung von 19 Jahren verfügen würden. Darüber hinaus könnten die Portfoliomanager auf die breite Expertise der Aktienanalysten zurückgreifen, die 51 Sektorspezialisten umfasse. "Durch die Fusion von künstlicher und menschlicher Intelligenz können wir mit dem Genetic Therapies Fund Wachstumschancen bei Gentherapien bereits frühzeitig erkennen und ermöglichen Investoren in diesem frühen Stadium einen diversifizierten Zugang zu diesem dynamisch wachsenden Zukunftsthema", so Romahis Fazit. (30.10.2020/fc/a/f)






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