Franklin LibertyQ Global Equity SRI UCITS ETF: Maßgeschneidertes, verantwortungsvolles Investieren - ETF-Analyse


05.04.19 12:33
Franklin Templeton

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Mit einem ETF in umweltfreundliche und sozial verantwortliche Unternehmen weltweit investieren - der Franklin LibertyQ Global Equity SRI UCITS ETF macht es möglich, so die Experten von Franklin Templeton.

Anleger, die ETFs klassischen, aktiv gemanagten Fonds vorziehen würden, hätten in der Vergangenheit häufig Schwierigkeiten gehabt, Produkte zu finden, welche ihren Fokus auf eine nachhaltige und verantwortungsvolle Geldanlage legen würden. Der Franklin LibertyQ Global Equity SRI UCITS ETF fülle diese Lücke und investiere in Large und Mid Caps aus Industrie- und Schwellenländern weltweit, die als umweltbewusst und sozialverträglich gelten würden. Zudem kombiniere er die Attraktivität und die Intuition eines passiven Ansatzes - Transparenz, Diversifikation, eine regelbasierte Methodik und niedrigere Kosten - mit den Erkenntnissen des aktiven Managements.

Der Franklin LibertyQ Global Equity SRI UCITS ETF biete Anlegern Zugang zu weltweiten Aktien von Large und Mid Caps. Ausgangspunkt des Portfolios sei der MSCI ACWI Index, bei dem durch wert­basierte Ausschlüsse und Auswahl der Klassenbesten der MSCI ACWI SRI Index erstellt werde. Unternehmen, die in den Bereichen Alkohol, Glücksspiel, militärische Waffen, Atomkraft, Erwachsenenunterhaltung und genetisch veränderte Organismen tätig seien, würden ausgeschlossen, während Unternehmen, die Risiken erfolgreich steuern würden und nicht in ernsthafte Konflikte verwickelt seien, ins Portfolio aufgenommen würden.

Im Anschluss werde die eigens entwickelte Faktormethodik angewendet. Hierbei würden die vier grundlegenden Faktoren - Qualität, Value, Momentum und niedrige Volatilität - strategisch maßgeschneidert gewichtet, je nachdem, welcher dieser Faktoren den Franklin-Templeton-Analysen zufolge über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren höhere Erträge und niedrigeres Risiko als ein gleichmäßig gewichteter Multi-Faktor-Index erzielt habe.

Da die einzelnen Faktoren offenbar mit unterschiedlichen Ergebnissen korrelieren würden, würden sie nicht gleich gewichtet. Die Faktorgewichtungen würden so gewählt, dass das Portfolio möglichst von den gewünschten Performance-Attributen profitiere. Bei den Multi-Faktor-ETFs der LibertyQ-Reihe sei die Qualität mit 50% am stärksten gewichtet, gefolgt von Value (30%). Denn mit diesen Faktoren seien langfristig höhere Überrenditen erzielt worden, und der Qualitätsfaktor überzeuge mit seiner höheren Information Ratio und dem niedrigeren Tracking Error. Momentum und Volatilität seien jeweils mit 10% gewichtet, da diese Faktoren Untersuchungen nach zwar wichtige technische Signale geliefert, jedoch niedrigere Erträge beschert hätten als die Faktoren Qualität und Value.

In einem letzten Schritt werde der dem ETF zugrunde liegende Index, der LibertyQ Global Equity SRI Index, maßgeschneidert. Die Gewichtungen der einzelnen Titel innerhalb des Index würden auf einer Kombination von Faktorergebnissen und Kapitalisierungsgewichtungen beruhen, wobei für einzelne Wertpapiere eine Obergrenze von 1% gelte. Der Index werde zweimal jährlich entsprechend der planmäßigen Neugewichtung von MSCI neu gewichtet. Auf diese Weise werde sichergestellt, dass der Index nur jene Aktien enthalte, die in puncto Qualität, Value, Momentum und niedrige Volatilität führend seien.

Wie gut der Selektionsprozess funktioniere, werde bei einem Blick auf den CO2-Fußabdruck ersichtlich. Vergleiche man beispielsweise den ursprünglichen MSCI ACWI Index und den finalen LibertyQ Global Equity SRI Index danach, wie viel CO2-Emissionen pro US-Dollar Umsatz erzeugt würden, falle auf, dass die im MSCI ACWI Index enthaltenen Konzerne 65% mehr CO2 produzieren würden als die im LibertyQ Global Equity SRI Index.

Neben den üblichen Vorteilen von ETFs - Transparenz, Diversifikation, geringe Kosten und keine Mindestanlage - habe der Franklin LibertyQ Global Equity SRI UCITS ETF noch einige weitere Vorzüge: Er biete ein Engagement bei Unternehmen, die mit Blick auf die ESG-Kriterien (Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung) ausgezeichnet bewertet seien, und schließe Unternehmen aus, deren Erzeugnisse negative Folgen für Gesellschaft und Umwelt hätten.

Ein gutes Gewissen alleine reiche in der Regel allerdings nicht aus, das Gros der Anleger strebe zusätzlich eine attraktive Rendite an. Die LibertyQ-Methodik basiere auf einem bewussten, regelbasierten, aus mehreren Faktoren bestehenden Ansatz zum Indexaufbau, bei dem die Qualität im Mittelpunkt stehe. Langfristig solle diese Vorgehensweise Anlegern zu soliden, risikobereinigten Renditen im Vergleich zu traditionellen, nach Marktkapitalisierung gewichteten Indices verhelfen.

Mit dem Franklin LibertyQ Global Equity SRI UCITS ETF kämen Anleger in den Genuss eines umweltfreundlichen und sozial verantwortlichen Investments, welches langfristige, risikobereinigte Renditen anstrebe. Zudem würden sie von den Vorteilen eines ETFs profitieren, wie geringe Kosten, hohe Transparenz und breite Streuung, ohne die Nachteile eines traditionellen ETFs in Kauf zu nehmen. (Ausgabe 87 vom April 2019) (05.04.2019/fc/a/e)





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