EUR/USD bullishes Kursziel bei 1,3395 genauso wie Risikolimit bei 1,3090 bleiben unverändert
09.02.12 13:44
Deutsche Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Nun ist es fast geschafft, könnte man meinen, wenn man das Ergebnis der gestrigen Verhandlungen griechischer Spitzenpolitiker bewerten möchte, so die Analysten von Cognitrend in der aktuellen Ausgabe von "FX-Tagesausblick" der Deutschen Bank.
Denn es sei Einigkeit über weitere Einsparmaßnahmen erzielt worden - außer in einem Punkt, der wahrscheinlich die Renten betreffe. Wie dem auch sei: Am Ende würden im Sparplan 300 Mio. EUR fehlen, eine Summe, die nun mit der Troika verhandelt werden müsse, die aber nach Ansicht der meisten Akteure nicht zum Scheitern der Rettungsmaßnahmen führen dürfte: Der Betrag wirke angesichts des gesamten Hilfspakets für Griechenland schließlich verschwindend gering. Überhaupt scheine man sich vielerorts aus vergangener Erfahrung heraus auf eine Last-Minute-Einigung zu verlassen.
Vielmehr dürfte sich das Interesse der Händler nun zum einen auf das heute Abend stattfindende Treffen der Euro-Gruppe richten, das gestern Nacht noch anberaumt worden sei. Der relativ späte Zeitpunkt des Treffens sei offenbar der ebenfalls heute stattfindenden EZB-Sitzung geschuldet, deren Ergebnisse die Akteure daher mit besonderer Spannung erwarten dürften. Womöglich werde die umstrittene Rolle der EZB bei der Mitwirkung an einem Schuldenschnitt Griechenlands geklärt. Gleichzeitig rechne man auch hinsichtlich der Mindestanforderungen an die Qualität der Sicherheiten, die die Kreditinstitute bei ihren Zentralbanken für ihre Kredite hinterlegen müssten, mit einer weiteren Erleichterung, einer erneuten Senkung der Standards.
Auf den Euro dürften jedoch all diese neuen Erkenntnisse eher temporär stützend wirken, zumal die Analysten ihr bullishes Kursziel bei 1,3395 USD genauso wie ihr Risikolimit bei 1,3090 USD beibehalten würden. (09.02.2012/ac/a/m)
Denn es sei Einigkeit über weitere Einsparmaßnahmen erzielt worden - außer in einem Punkt, der wahrscheinlich die Renten betreffe. Wie dem auch sei: Am Ende würden im Sparplan 300 Mio. EUR fehlen, eine Summe, die nun mit der Troika verhandelt werden müsse, die aber nach Ansicht der meisten Akteure nicht zum Scheitern der Rettungsmaßnahmen führen dürfte: Der Betrag wirke angesichts des gesamten Hilfspakets für Griechenland schließlich verschwindend gering. Überhaupt scheine man sich vielerorts aus vergangener Erfahrung heraus auf eine Last-Minute-Einigung zu verlassen.
Vielmehr dürfte sich das Interesse der Händler nun zum einen auf das heute Abend stattfindende Treffen der Euro-Gruppe richten, das gestern Nacht noch anberaumt worden sei. Der relativ späte Zeitpunkt des Treffens sei offenbar der ebenfalls heute stattfindenden EZB-Sitzung geschuldet, deren Ergebnisse die Akteure daher mit besonderer Spannung erwarten dürften. Womöglich werde die umstrittene Rolle der EZB bei der Mitwirkung an einem Schuldenschnitt Griechenlands geklärt. Gleichzeitig rechne man auch hinsichtlich der Mindestanforderungen an die Qualität der Sicherheiten, die die Kreditinstitute bei ihren Zentralbanken für ihre Kredite hinterlegen müssten, mit einer weiteren Erleichterung, einer erneuten Senkung der Standards.
Auf den Euro dürften jedoch all diese neuen Erkenntnisse eher temporär stützend wirken, zumal die Analysten ihr bullishes Kursziel bei 1,3395 USD genauso wie ihr Risikolimit bei 1,3090 USD beibehalten würden. (09.02.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,27191 | 1,2717 | 0,00021 | +0,01% | 17.05./18:27 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,47 | 1,26 | |
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