ETF-Handel: Aktien weltweit und deutsche Mittelständler


26.08.20 10:59
Deutsche Börse AG

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Technologie, Digitalisierung und saubere Energie: So beschreibt Leif Östersund die Schwerpunkte im ETF-Handel der vergangenen Woche, berichtet die Deutsche Börse AG.

Neben NASDAQ-Produkten (ISIN DE000A0F5UF5 / WKN A0F5UF) zähle der Händler von Lang & Schwarz Tracker des S&P Global Clean Energy-Produkte zu den meist gehandelten Werten auf der Kaufseite.

Florian Lenhart von der UniCredit berichte von regem Interesse am und überwiegenden Positionierungen im iShares Automation & Robotics-ETF. Der Wert notiere mit 8 US-Dollar mittlerweile wieder auf dem Vorkrisenniveau. Zumeist Käufe gebe es für breit engagierte Portfolios mit europäischen und US-Aktien. Dazu gehörten Tracker des MSCI Europe ex UK (ISIN IE00B14X4N27 / WKN A0J204) und MSCI USA. Generell gehe es derzeit eher verhalten zu. "Viele sind noch im Urlaub."

"Gefühlt war es eher ruhig und richtungslos", beschreibe Carsten Schröder von der Société Générale. "Über alle Anlageklassen hinweg halten sich Käufe und Verkäufe bei uns in etwa die Waage." Tracker des MSCI World ESG Screened Index (ISIN IE00BFNM3K80 / WKN A2N6TE) mit Zugang zu Unternehmen aus dem Weltindex, die sich an bestimmte Umwelt- und Sozialstandards halten würden, hätten es unter die zehn meist gekauften ETFs geschafft. Das gelte auch für klassische MSCI World-Produkte. Gleichermaßen Zu- und Abflüsse gebe es bei Indexfonds, die sich am S&P 500 (ISIN IE00B3XXRP09 / WKN A1JX53, ISIN IE00B5BMR087 / WKN A0YEDG) orientieren würden. "Wobei zum Wochenschluss eher wieder zugegriffen wurde", informiere Schröder. Für den S&P 500 scheine es kein Halten zu geben. "Ein Hoch jagt das Nächste." Seit dem Tief im März habe sich der Index nahezu verdoppelt.

Aufwärtspotenzial scheinen Anleger in hiesigen Nebenwerten zu erkennen, so die Deutsche Börse AG. MDAX-ETFs belegten einen vorderen Rang in Schröders Liste der meist gekauften Werte. Der Index mit den 60 größten Unternehmen hinsichtlich Marktkapitalisierung und Orderbuchumsatz nach den DAX-Mitgliedern habe in den vergangenen vier Handelstagen von knapp 27.000 auf 27.770 Punkte zugelegt.

Deutsche Bluechips (ISIN DE0005933931 / WKN 593393) und Technologiewerte im TecDAX führe Schröder auf der Abgabenseite. Anleger trennten sich unterm Strich zudem von MSCI USA SRI- und Dow Jones Global Select Real Estate Index-ETFs.

Auffällig viel gehe laut Österwind in Krypto-Währungen um, wobei nicht nur Bitcoin-Produkte überzeugten. "Auch andere digitale Währungen sind gefragt." Krypto-Währungen würden seit einigen Monaten ein großes Comeback erleben. Mit 394 US-Dollar habe sich beispielsweise der Preis von Ethereum - nach Bitcoin die bekannteste Digitalwährung - seit Jahresbeginn verdreifacht. Gleichzeitig sei Bitcoin von 7.177 auf 11.577 US-Dollar gestiegen. Nach dem EU-Beschluss für schärfere Regeln für die Vermarktung von Digitalwährungen und entsprechenden Finanzprodukten solle nun bis Ende September ein Vorschlag dazu präsentiert werden. Dieser sehe unter anderem verpflichtend einen standardisierten Wertpapierprospekt vor.

Im Fixed Income-Sektor sehe Schröder Positionierungen in renditestarken Staatsanleihen der Euroländer basierend auf dem Markit iBoxx EUR Sovereigns Eurozone Yield Plus 1-3 Index (ISIN LU0925589839 / WKN DBX0K7). Dieser enthalte Bonds mit Restlaufzeiten von mindestens einem und bis zu drei Jahren. Häufig zurückgegeben würden US-Treasuries mit mittleren (ISIN IE00B3VWN393 / WKN A0X8SH) und längeren Fälligkeiten (ISIN IE00B1FZS798 / WKN A0LGP4). (Ausgabe vom 25.08.2020) (26.08.2020/fc/a/e)






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