Deka-Schweiz-Fonds: 12/2018-Bericht, rückläufiger Anteilpreis im Dezember - Fondsanalyse


01.02.19 13:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im Dezember hätten Unsicherheiten rund um den Brexit, der Konflikt um das Haushaltsbudget in den USA, schwächere Konjunkturdaten sowie eine flacher werdende US-Zinsstrukturkurve das Anlageumfeld geprägt. Der Deka-Schweiz habe hierauf mit dem Aufbau von Unternehmen im Bankensektor reagiert und Positionen in den Branchen Chemie und Technologie reduziert. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus dem Technologiesektor gekommen. Der Fonds habe im Dezember einen rückläufigen Anteilpreis verzeichnet.

Den letzten Börsenmonat des Jahres hätten die internationalen Aktienmärkte mit deutlichen Kursverlusten beendet. Während im Zuge des G20-Gipfels zu Monatsbeginn noch versöhnliche Töne im Handelsstreit zwischen den USA und China angeschlagen worden seien, habe die gleichzeitig von den USA forcierte Inhaftierung der Finanzchefin des chinesischen Technologiekonzerns Huawei in Kanada zu erneuten Spannungen zwischen den beiden Ländern geführt. Weitere Belastungsfaktoren seien im Monatsverlauf die Erhöhung der Leitzinsen in den USA, damit einhergehend die öffentliche Kritik am Fed-Vorsitzenden Jerome Powell durch US-Präsident Trump, sowie der US-Haushaltsstreit inklusive Regierungsstillstand und der Zwangsbeurlaubung von knapp 800.000 US-Staatsbediensteten gewesen.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im Monatsverlauf etwas schwächer entwickelt als die breiten europäischen Aktienindices (MSCI EUROPE INDEX in Euro: -5,5%). Der SMI habe den Berichtsmonat mit Kursverlusten von -6,3% beendet. Unterdessen sei das Schweizer KOF-Konjunkturbarometer von revidierten 98,9 Punkten auf 96,3 Punkte gefallen und habe zugleich unter der durchschnittlichen Erwartung von Volkswirten (98,8 Punkte) gelegen.

Auf Unternehmenseben habe der Schweizer Anlagebauer ABB sein Vorhaben bekräftigt, perspektivisch weiter in China investieren zu wollen, um so vor allem im Bereich Robotik von dem Wachstum des Landes profitieren zu können. Bereits seit 2005 befinde sich hier die Robotik-Zentrale. Mittlerweile beschäftige ABB 18.000 Mitarbeiter in China, von denen allein 2.000 in der Forschung und Entwicklung arbeiten würden. Erst im Oktober 2018 habe ABB die Investition von 150 Mio. USD in den Bau einer Roboterfarbrik in Shanghai verkündet, um dann im November die Fertigstellung eines 300 Mio. USD teuren Innovations- und Forschungszentrums zu verkünden. (01.02.2019/fc/a/f)





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