Deka-Schweiz-Fonds: 01/2019-Bericht, Anteilpreis deutlich zugelegt - Fondsanalyse


07.03.19 09:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im Januar sei die Entwicklung der europäischen Aktienmärkte von der Hoffnung auf eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie dem Government Shutdown in den USA geprägt worden. In den USA hätten eine gute Berichtssaison sowie marktfreundliche Aussagen der US-Notenbank für weiteren Optimismus gesorgt. Zum Ende des Monats sei ebenfalls die Berichtssaison in Europa in den Fokus gerückt, die bisher besser ausgefallen ist als noch im Dezember befürchtet worden sei. Der Fonds Deka-Schweiz habe auf das Marktumfeld mit dem Aufbau von Unternehmen im Industriesektor reagiert und Positionen im Konsumgüter- und Einzelhandelsbereich abgebaut. Die größten positiven Performancebeiträge hätten aus dem Industriesektor resultiert. Der Anteilpreis des Deka-Schweiz habe im Januar deutlich zulegen können.

Nach deutlichen Kursverlusten Ende des letzten Jahres sei den internationalen Aktienmärkten im Januar ein fulminanter Jahresauftakt gelungen. Eine Vielzahl sich abschwächender Konjunkturdaten, die gedämpften Wachstumsprognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Weltwirtschaft und diverse politische Störfeuer hätten die Kauffreude der Anleger dabei nicht bremsen können. Angeheizt worden sei die gute Stimmung von der amerikanischen Notenbank FED und der Europäischen Zentralbank EZB, die beide eine Abkehr von ihrer strafferen Geldpolitik signalisiert hätten, sowie fiskalpolitischen Impulsen und monetären Lockerungen der Chinesischen Zentralbank PBOC.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im internationalen Vergleich (MSCI WORLD INDEX in Euro: +7,4%) unterdurchschnittlich entwickelt. Der SMI habe den Berichtsmonat mit Kursgewinnen von +5,3% beendet. Unterdessen sei das Schweizer KOF-Konjunkturbarometer von revidierten 96,4 Punkten auf 95,0 Punkte gefallen und habe zugleich unter der durchschnittlichen Erwartung der Volkswirte (96,7 Punkte) gelegen.

Unternehmensseitig habe die Schweizer Großbank UBS im Januar ihre Bilanz vorgelegt und habe die Investoren enttäuscht. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern habe 2018 um zwei Prozent auf 6,4 Milliarden US-Dollar zugelegt. Analysten hätten hier einen höheren Zuwachs erwartet. Das Institut habe zudem ein erneutes Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 1 Milliarde US-Dollar angekündigt. UBS-Aktien würden im Monatsverlauf vor allem vom positiven Marktumfeld profitieren und hätten 5,0% an Wert gewonnen. (07.03.2019/fc/a/f)






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