Deka-Global ConvergenceRenten-Fonds: 12/2018-Bericht, leicht positive Wertentwicklung im Dezember - Fondsanalyse


31.01.19 11:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Global ConvergenceRenten CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die Anlagen würden überwiegend in verzinslichen Wertpapieren von Ausstellern aus Schwellenländern weltweit erfolgen. Dabei würden vorwiegend Staatsanleihen, ergänzend aber auch Unternehmensanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und supranationalen Organisationen erworben. Die Anlagen würden sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung erfolgen.

Der Deka-Global ConvergenceRenten habe im Dezember eine leicht positive Wertentwicklung erzielen können. Die schwächeren Wachstumsaussichten für 2019 hätten die Risikoaufschläge für Schwellenländeranleihen belastet. Ansonsten seien aufgrund der erhöhten Unsicherheiten insbesondere die Renditen in US-Dollar gesunken. Anleihen in lokaler Währung seien im Berichtsmonat relativ stabil geblieben. Das Fondsmanagement habe eine Liquiditätsposition vorgehalten und kleinere Verkäufe bei Anleihen aus Tunesien, dem Oman und der Türkei getätigt.

Donald Trump und sein chinesischer Amtskollege hätten sich im Rahmen des G20-Gipfels auf eine Art Waffenstillstand im Handelskonflikt zwischen den beiden Ländern verständigt. Die Hoffnung der Anleger auf eine baldige Einigung zwischen den USA und China habe allerdings durch die Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers Huawei einen Dämpfer erhalten. Sie sei auf Betreiben der US-Behörden in Kanada festgenommen worden.

Konjunkturmeldungen aus den Schwellenländern seien im Dezember 2018 gemischt ausgefallen. Die Einkaufsmanagerindices für das Verarbeitende Gewerbe in China hätten mit 49,7 Punkten auf eine weitere Verlangsamung des Wirtschaftswachstums im Reich der Mitte hingedeutet. In Mexiko, wo das Geschäftsklima in den letzten Monaten von Unsicherheit geprägt gewesen sei, habe der Index ebenfalls nur noch 49,7 Punkte erreicht. Zur Verbesserung der Wirtschaftsstimmung im zentralamerikanischen Land habe dagegen der von der neuen Regierung von Andrés Manuel López Obrador vorgelegte Haushaltsvorschlag für das Jahr 2019 getragen. Im Regierungsentwurf seien wider Erwarten keine übermäßigen Staatsausgaben vorgesehen gewesen. Um die Volatilität der Landeswährung abzumildern, habe die Mexikanische Zentralbank ihren Leitzins auf 8,25% angehoben.

Im Unterschied zu China und Mexiko hätten sich die Frühindikatoren in Brasilien, Indien und Russland auf einem Niveau oberhalb der kritischen Marke von 50 Punkten eingependelt. Parallel dazu hätten gesunkene Energiepreise für einen nachlassenden Inflationsdruck in einer Reihe aufstrebender Volkswirtschaften gesorgt. Mit Sorge hätten die Anleger wiederum die Diskussion über die Unabhängigkeit der Indischen Zentralbank beobachtet, nachdem ihr Chef, Urjit Patel, nach einem Streit mit der Regierung Indiens über eine Lockerung der Bankenregulierung von seinem Posten zurückgetreten sei. Per saldo seien die Risikoprämien bei Hartwährungsanleihen der Schwellenländer im Berichtsmonat etwas angestiegen. Die Schwellenländerwährungen hätten gegenüber dem US-Dollar mehrheitlich aufgewertet. (31.01.2019/fc/a/f)






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